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17/11/2017 22:40 CET | Aktualisiert 18/11/2017 08:49 CET

Badener fordern Kameras am Bahnhof – weil dort jede Woche ein verstörender Fund gemacht wird

diegograndi via Getty Images
Symbolbild

  • In Berghausen bei Karlsruhe gibt es Aufregung um einen Klumpen Fleisch

  • Jeden Montag legt ein Unbekannter das Fleisch offenbar am Bahnhof ab – warum?

Überwachungskameras sollen her. Oder zumindest könnten sich Beamte des Ordnungsamtes auf die Lauer legen. Beobachten, was sich Montagmorgens am Bahnhof des badischen Ortes Berghausen bei Karlsruhe tatsächlich abspielt.

Das fordern die Einwohner der 7000-Seelen-Stadt.

Denn: Beinahe jeden Montag machen Bahnreisende am Morgen einen verstörend anmutenden Fund an den Bahngleisen. Hackfleisch. Ein rundliches Stück Hackfleisch – ziemlich genau 500 stolze Gramm schwer. Wer das Stück Fleisch am Bahnhof ablegt, ist noch immer unbekannt.

Noch rätselhafter ist: Warum wurde der Bahnhof zur Fleischablagestelle?

Zunächst diskutierten die Bewohner Berghausens die Vorfälle vor allem bei Facebook. Es gab Sorge, es könnte sich bei dem Fleischklumpen um einen Giftköder handeln. Doch das schloss die Polizei aus.

"Ein Giftköder scheidet aus. Ein solcher wird normalerweise gut zugänglich ausgelegt und besteht außerdem nicht aus derart viel Fleisch“, erklärte ein Polizeisprecher.

Mittlerweile haben deutschlandweit verschiedene Medien über das bizarre Phänomen berichtet. Offenbar mit Wirkung: Am vergangenen Montag blieb der Hackfleisch-Täter zuhause.

Doch viele glauben: Es ist nur eine Frage Zeit, bis er wieder zuschlägt. Warum auch immer.

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(ben)

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