"Bauer sucht Frau": Wie Benny es bereits am ersten Abend in Nadines Bett schaffte

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BAUER SUCHT FRAU
Nadine ist neu in Landwirt Bennys Bett | MG RTL D
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  • In der Dating-Soap von RTL darf ein Bauer in das Bett seiner Ausgewählten
  • Er spricht dafür eine einfache Wahrheit aus
  • Aber nicht bei allen Bauern ist offenbar die Liebe ausgebrochen

In der Dating-Show "Bauer sucht Frau" ist das Klischee der stete Begleiter der RTL-Zuschauer. Und wie lassen sich Klischees am besten Aufwärmen? Natürlich, auf dem Herd.

So lernten die Fans unter anderem, dass einige Bauern zwar - etwas unbeholfen - essen, was sie nicht kennen und sich auch für Bauchtanz erwärmen. Andere dafür aber verabscheuen, was auf ihrem eigenen Acker wachsen könnte.

Immerhin: Das vielleicht sympathischste Pärchen der Staffel zündete anderweitig ein Feuerchen an. Und Sunnyboy Gerald kann bei seiner Anna nicht mal mit eher ländlichen Essmanieren abschrecken.

Die Gewinner der Folge: Ein weltoffener Westwälder und ein knuffiger Plüschtierfreund

Großes Doku-Soap-Kino boten der "treue Traktorfan" Benny und seine Nadine (41) - weil sie gar nicht mal wirkten, als würden sie nach Drehbuch agieren. Schon auf der Fahrt zur Hofwoche wurde auf der Traktorschaufel geknutscht.

Und Nadine fragte mal ganz locker die Basics ab: "Pullerst du eigentlich im Sitzen oder im Stehen?", erkundigte sie sich bei der Klobesichtigung. "Dann putze ich auch das Klo", goutierte sie die erhoffte Antwort.

Schon am ersten Abend fand Kuscheltier-Fan Benny den Weg vom Gästesofa in Nadines Bett. Auf dem ehrlichsten Pfad: Er fragte einfach mal - und versprach respektvolle Züchtigkeit.

Da schreckten Nadine auch die Kuscheltiere nicht mehr: "Das finde ich auch nicht unmännlich. Sondern einfach nur süß", sagte sie. Und klang dabei sogar durchaus glaubwürdig.

Süß, nicht unmännlich: Nadine, Benny und Plüschtier

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Uwe, 43 Jahre alt, wird seit dem Beginn der Staffel als unbeholfenes Landei inszeniert. Der Spitzname "waschechter Westerwälder" sagt es eigentlich schon.

Aber: So recht vorführen lassen will sich Uwe nicht - und taut so langsam auf. Beim Ausflug auf die Kuhweide neckte er die acht Jahre ältere Iris schon mal ein wenig.

"Du riechst eben anders als die Kühe", sagte er das unruhige Verhalten der Tiere. Später aß er anstandslos das exotische asiatische Lieferservice-Food, das Iris anbrachte.

Und ließ sich bei der abendlichen Party zu einem Bauchtanz überreden. Weltoffen im Westerwald? Gibt's!

Plötzlich beim Bauchtanz dabei: Uwe in Aktion

Auf einem guten Weg: Spaghetti-Killer Gerald und Käse-Flüsterer André

Auch die beiden "Exoten" unter den diesjährigen Bauern schlugen sich am Montag wacker. Sunnyboy Gerald (31) in Namibia ließ Anna (27) mal den Mähdrescher lenken; die freute sich über die verantwortungsvolle Aufgabe.

Geschenkt, dass sich Gerald beim Abschlusskochen nicht allzu gut anstellte, später sogar die Spaghetti zurechtsäbelte - "wie im Kindergarten", befand Anna - und Schwiegerpapa konstatierte, Annas Bolognese sei "auch nicht schlechter, als anderes Essen".

Das Pärchen dürfte sich wohl nochmal wiedersehen: "Es ist lange, sehr lange her, dass ich mich mit jemandem so gut verstanden habe", resümierte die 27-Jährige.

Der charmante Schweizer André (60) hatte ebenfalls mit letztlich unerheblichen kulinarischen Schwierigkeiten zu kämpfen: Seinem Gasherd ging das Gas aus. "Hast du keinen Ersatz?", fragte Marlies (58) entgeistert. "Doch, ich hab eine zweite Flasche hier, aber die ist auch leer", rechtfertigte sich der Gastgeber: "Da kann ich nichts dafür, das ist das Leben."

Aber angesichts der Tatsache, dass der frankophone Charmeur später mal eben einen tragenden Pfosten seines Hauses auswechselte und leckeren Ziegenkäse mit Marlies in Herzförmchen verstrich - "warm und weich!" - dürfte auch hier nichts mehr anbrennen.

Eine tragende Säule: André hat das Hofleben im Griff - wenn es nicht um Gasflaschen geht

Zweifel sind angebracht: Kostverächter und andere schwierige Situationen

Noch nicht wirklich "gemähte Wiesen" gibt es augenscheinlich bei Klaus und Tiwaporn, Reinhold und Sigrid und Klaus Jürgen und Christa - wenn auch aus völlig unterschiedlichen Gründen. Klaus (57) outete sich als der fast sprichwörtliche Bauer, der nicht frisst, was er zu gut kennt: Tiwaporns (55) Wok-Gemüse wollte er einfach nicht anrühren - und zwar, weil es sich um Gemüse handelte.

Eben noch hatte er versprochen, das Joggen anzufangen, weil, "ich bin halt a bissl verrückt nach ihr". Aber bei Grünzeug hört der Spaß auf. "Es schmeckt mir halt nicht", motzte Klaus. "Wie ein kleiner Junge, wenn Mama sagt, du musst Gemüse essen", ärgerte sich Tiwaporn. "Ich bin sauer und enttäuscht."

Anders die Sachlage bei Klaus Jürgen (44) und Christa. Die Hürde Schwiegermama hat die 41-Jährige längst spielend genommen, mit Anna Elise inspizierte sie die Gästezimmer und entwickelte so etwas wie einen Draht zur alten Dame, die RTL als Schwiegermutter aus der Hölle vorgestellt hatte.

Aber als Christa betonte, "Urlaub" würde sie schon auf dem Hof machen, konnte dem Zuseher Böses schwanen. Und auch wenn zum Abschied ein Kuss getauscht und Wiedersehen ausgemacht wurde... Die Szene wirkte schon etwas unangenehm für alle Beteiligten.

Auch Reinhold (58) und seine zweite Wahl vom Scheunenfest, Sigrid (56), trällerten zwar zusammen Wanderlieder - aber eine Umarmung gewährte Reinhold nur auf Nachfrage. Ob das wirklich eine Frage der "Mentalität" ist? Manchmal will im Ofen eben einfach kein Feuerchen lodern. Selbst, wenn die Staffel noch lang ist.

(Nur) bei Nachfrage Umarmung: Sigrid und Reinhold

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