Zu früh gefreut: Wahl des ersten AfD-Bürgermeisters in Brandenburg für ungültig erklärt

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Zu früh gefreut: Wahl des ersten AfD-Bürgermeisters in Brandenburg für ungültig erklärt | dpa
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  • Nach nur vier Tagen im Amt wurde die Wahl des ersten AfD-Bürgermeisters in Brandenburg für ungültig erklärt
  • Schon in der kommenden Woche muss Detlev Frye erneut antreten

Nur vier Tage hielt die Freude - dann war vorerst Schluss mit der Karriere des ersten AfD-Bürgermeisters Brandenburgs.

Wegen eines Formfehlers erklärte die Kommunalaufsicht die Wahl von Detlev Frye als Rathaus-Chef von Lebus für ungültig. Der Ort liegt im Osten Brandenburgs, zehn Kilometer nördlich von Frankfurt an der Oder.

Wahl verstieß gegen den Öffentlichkeitsgrundsatz

Weil die Abstimmung nicht auf der Tagesordnung stand, sei der Öffentlichkeitsgrundsatz der Kommunalverfassung verletzt worden, schreibt die "Märkische Oderzeitung".

In der kommenden Woche stimmen die Abgeordneten deswegen erneut über ihren Bürgermeister ab. Bis dahin kann sich ein Gegenkandidat aufstellen - bei der Wahl vergangenen Donnerstag trat Frye alleine an.

Die Abstimmung sorgte für bundesweites Aufsehen, weil Frye mit Stimmen von CDU und Linke gewählt wurde.

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(mf)

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