"Tatort: Auge um Auge": Woher kennen Krimi-Fans den Versicherungsmann?

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Rainer Ellgast (Arnd Klawitter) verarbeitet den Tod seines Kollegen Heiko Gebhardt am Schießstand

Der Schauspieler Arnd Klawitter (49) ist im neuesten "Tatort: Auge um Auge" (12.11., 20:15 Uhr, das Erste) als abgebrühter Versicherungsmann Rainer Ellgast zu sehen. Damit feiert er aber nicht etwa seine Premiere im Kult-Krimiformat, stattdessen ist er eher sowas wie ein Spezialist: Der gebürtige Hamburger spielt in seinem 16. "Tatort"/"Polizeiruf 110" mit.

Teil unterschiedlicher Ermittlerteams war er auch schon: Im Hannover-"Tatort: Dunkle Wege" (2005) war er als Kriminalkommissar Döring zu sehen. Im Frankfurt-"Tatort" (Steier/Mey) spielte er dreimal den Polizeipsychologen Daniel Behnken.

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Vor allem eine Rolle dürfte den Sonntagskrimi-Fans aber in Erinnerung geblieben sein: Arnd Klawitter gab den undurchsichtigen Innensenator Constantin Revenbrook in zwei der vier Til-Schweiger-"Tatorte" (2013-2016): "Tatort: Der große Schmerz" (2016) und "Tatort: Fegefeuer".

"Tatort" ist nicht alles

"Mord mit Aussicht"-Fans dürfte Arnd Klawitter ebenfalls kein Unbekannter sein. Von 2008 bis 2014 gab er den Tierarzt Dr. Jochen Kauth. Und 2015 war er eine Folge lang ("Das Ziel ist Berlin") im Cast der internationalen Erfolgsserie "Homeland" (seit 2011). Klawitter ist schon seit 1994 im Geschäft; 1995 spielte er in einer seiner ersten Rollen den Tankwart in "Nach Fünf im Urwald" (1995).

Zuletzt war er in der TV-Produktion "Zwischen Himmel und Hölle" (ZDF) mit Maximilian Brückner als Martin Luther zu sehen. Ab Dezember 2017 läuft die Netflix-Serie "Dark" - unter anderem mit ihm. Und auch in der Fortsetzung der Spionageserie "Deutschland 83" (RTL) wird er ab 2018 beim Streaming-Dienst Amazon Prime Video zu sehen sein - die neue Serie heißt "Deutschland 86"...

Klingt bisher vielleicht nach alles außer Komödie. Doch das ist nicht der Fall: Den Deutschen Schauspielerpreis 2014 bekam Klawitter in der Kategorie Bester Schauspieler in einer komödiantischen Rolle für "Oh Boy" und für "Harry nervt".

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