Trump verbündet sich mit Putin - nur einen Tag später wirft er alles wieder über den Haufen

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Trump verbündet sich mit Putin - nur einen Tag später wirft er alles wieder über den Haufen | Jorge Silva / Reuters
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  • Eigentlich sollte es in Trumps Pressekonferenz um Vietnam gehen
  • Aber mit stetig wechselnden Standpunkten befeuerte der US-Präsident weiter viele andere Themen - wie die Russlandaffäre und Nordkorea

Nur einen Tag hielt die Freundschaft zu Russlands Präsident Wladimir Putin - da warf US-Präsident Donald Trump schon wieder alles über den Haufen.

In der Frage einer russischen Beeinflussung der US-Wahl wechselte er völlig überraschend die Positionen.

Bei einer Pressekonferenz in Hanoi mit Vietnams Präsident Tran Quai Dang sagte Trump am Sonntag, er schließe sich nun den Erkenntnissen der Geheimdienste an.

Noch am Vortag hatte Trump gesagt, er glaube Putin

Noch am Vortag hatte Trump gesagt, er glaube Russlands Präsident Wladimir Putin, wenn dieser sage, Russland habe die Wahl nicht beeinflusst.

Vier US-Geheimdienste gehen von einer Beeinflussung seitens Russlands aus. Die Russland-Affäre beschäftigt Trump seit seinem Amtsantritt.

Anders als am Samstag sagte Trump nun, er glaube den Geheimdiensten.

"Wenn wir mit anderen Ländern zurecht kommen, ist das eine gute Sache"

Sie würden von ausgezeichneten Leuten geführt. Es sei dennoch wichtig, mit Russland zurechtzukommen.

Das Land sei unter anderem für eine Lösung des Konflikts mit Nordkorea wichtig. "Wenn wir mit anderen Ländern zurechtkommen, ist das eine gute Sache, keine schlechte", sagte Trump.

Zum Nordkorea-Konflikt sagte Trump, er wolle Fortschritt und keine Provokationen. "Wir sind provoziert worden, die Welt ist provoziert worden - wir wollen das nicht".

Dabei hatte Trump drei Stunden zuvor über Nordkoreas Führer Kim Jong-un ironisch getwittert, er würde diesen nie als klein oder fett bezeichnen.

Freundschaft mit Kim Jong-un

In der Pressekonferenz gefragt, was das Verhältnis zu Kim Jong-un verbessern könne und ob es überhaupt möglich wäre, zu Freunden zu werden, sagte Trump: "Im Leben geschehen merkwürdige Dinge. Ich weiß nicht, ob es passieren wird, aber wenn, dann wäre es sehr, sehr gut."

Trump war am Sonntag von Vietnams Präsident Tran in seinem Palast mit einer feierlichen Zeremonie begrüßt worden. Die beiden posierten vor einer Büste von Ho Chi Minh, dem früheren vietnamesischen Revolutionär und kommunistischen Politiker, Premierminister und Präsidenten.

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(ll)

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