"Star Trek"-Star Takei dementiert Belästigungs-Vorwürfe Vorwürfe und zeigt sich schockiert

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George Takei wehrt sich in den sozialen Netzwerken gegen die Anschuldigungen

"Star Trek"-Star George Takei (80) zeigt sich von den Vorwürfen, er habe 1981 einen jungen Mann sexuell belästigt, geschockt. Auf Facebook und Twitter weist er die Vorwürfe von Ex-Model und Schauspieler Scott R. Brunton entschieden zurück. "Ich möchte euch allen versichern, dass ich über diese Behauptungen ebenso schockiert und verwirrt bin, wie ihr gewesen sein müsst, als ihr darüber gelesen habt", schreibt Takei.

Friends,

I'm writing to respond to the accusations made by Scott R. Brunton. I want to assure you all that I am as...

Posted by George Takei on Samstag, 11. November 2017

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Und weiter: "Die Ereignisse, die er aus den 80er Jahren beschrieben hat, sind einfach nicht passiert, und ich weiß nicht, warum er das jetzt behauptet hat", so Takei. Er habe sich den Kopf darüber zerbrochen, ob er sich an Mr. Brunton erinnert, "und ich kann nicht sagen, dass ich das tue". Die Behauptungen nehme Takei aber "sehr ernst". Aus diesem Grund habe er seine Antwort gut überlegt und nicht aus dem Moment heraus geben wollen.

Die Vorwürfe sind "ziemlich schmerzhaft"

Es stehe nun Aussage gegen Aussage zu einem angeblichen Vorfall, der fast 40 Jahre her ist, schreibt Takei. Am Samstag erhob Brunton im "Hollywood Reporter" schwere Vorwürfe gegen Takei. Er behauptete, der Schauspieler hätte ihn im Schritt befummelt, als Brunton in dessen Wohnung ohnmächtig in einem Sitzsack saß. "Allein die Vorstellung, dass jemand mir so etwas vorwerfen könnte, ist persönlich ziemlich schmerzhaft", schreibt Takei in den sozialen Netzwerken.

Sein Mann Brad, mit dem Takei seit 2008 verheiratet ist, stehe zu "100 Prozent an meiner Seite", so der "Star Trek"-Star. Von seinen über zehn Millionen Facebook-Fans bekommt er diese Rückendeckung nicht zu 100 Prozent. Viele bemängeln, dass Takei in anderen Fällen, wie bei Kevin Spacey, immer gleich anklagend zur Stelle war. Deshalb habe er es nun auch nicht verdient, dass ihm geglaubt wird. Andere sprechen von einer "Hexenjagd in Hollywood", bei der man nicht wisse, wer schuldig ist und wer nicht. Zahlreiche Fans sprechen Takei aber auch ihre Unterstützung zu, um diese schwere Situation durchzustehen.

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