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11/11/2017 15:09 CET | Aktualisiert 12/11/2017 14:09 CET

Sollte das Sankt-Martins-Fest umbenannt werden? Das sagen die Deutschen

  • Manche Deutsche wollen das Martinsfest am 11. November umbenennen

  • Der Grund: Migranten mit nicht-christlichem Hintergrund könnten ausgegrenzt werden

  • Oben im Video seht ihr, wie die Mehrheit der Deutschen zu dem Thema abgestimmt hat

Kinder laufen mit ihren Laternen auf den Straßen umher und singen Lieder. Jedes Jahr am 11. November gedenken viele Deutsche des heiligen Sankt Martins. Er soll seinen Mantel mit einem Bettler geteilt haben. Anschließend soll ihm Christus im Traum erschienen sein.

Seit vergangenem Jahr wird jedoch viel über den Sankt-Martins-Umzug diskutiert. Der Grund: Der Bezug zu Sankt Martin könnte Migranten mit nicht-christlichem Hintergrund ausgrenzen.

Stimmen wurden laut, dass das Fest in das "Sonne, Mond, Sterne“-Fest oder "Lichtfest“ umbenannt werden sollte.

Laut einer Insa-Umfrage fordert allerdings nur ein kleiner Teil der Deutschen die Umbenennung. Nur jeder elfte Befragte, also 8,9 Prozent, sehen eine neue Namensgebung des Festes als notwenig an. Die Mehrheit der Deutschen hat offenbar kein Problem mit dem Namen.

Mehr zum Thema: Appell einer jungen Muslima: Hört auf, eure Traditionen wegen uns umzubenennen

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