Professorin verliert Aktentasche in Berlin - und ist bereit, 30.000 Euro Finderlohn zu zahlen

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BERLIN HAUPTBAHNHOF
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  • Für eine Wirtschaftsprofessorin aus NRW nahm der Ausflug nach Berlin ein schlimmes Ende
  • Ihr wurde am Berliner Hauptbahnhof eine Tasche mit wertvollem Inhalt gesstohlen
  • Sie ist bereit, 30.000 Euro zu zahlen, um die Tasche zurückzubekommen

Unbekannte haben einer Frau am 4. November am Berliner Hauptbahnhof eine Aktentasche gestohlen. Und die ist ihr sehr viel wert - denn die Besitzerin ist bereit, unglaublich viel Finderlohn für die Tasche zu zahlen.

In der "Bild"-Zeitung hat sie deswegen eine große Anzeige geschaltet. Die Besitzerin ist bereit, 30.000 Euro für die graue Ledertasche zu zahlen.

Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, steckt eine Wirtschaftsprofessorin aus Bad Salzuflen (Nordrhein-Westfalen) hinter der Anzeige.

Der Kreativ-Direktor Alf Frommer hat die Anzeige von Kathrin H. bei Twitter gepostet. Und dort wird jetzt ausgiebig darüber diskutiert, warum jemand so viel Geld zahlen würde, um eine Tasche wieder zu bekommen.

Der Autor des Beitrages vermutet: "Ich tippe mal, in der Aktentasche MUSS sich das Bernsteinzimmer befinden. Hat jemand noch gute Vorschläge??"

Die lassen nicht lange auf sich warten.

Das befindet sich in der Aktentasche

Die Rede ist von Hitlers Tagebüchern, den Atom-Codes von US-Präsident Donald Trump, dem Stein der Weisen oder auch dem Geheimrezept vom Appenzeller Käse. Vielleicht, so vermutet ein Nutzer, befindet sich in der Tasche ein Geldbetrag von 30.050 Euro.

Die "BZ" hat mit der Professorin gesprochen und das Geheimnis über den Inhalt gelöst: In der Aktentasche befand sich kostbarer Familienschmuck. "Mein Mann hatte noch Hunger und wir setzten uns in ein Sushi-Restaurant“, sagt die 61-Jährige. Die Tasche stand auf einem Koffer zwischen dem Paar. Doch plötzlich war sie weg. "Ich war wie gelähmt“, sagt die Professorin.

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(lp)

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