Medienbericht: Diese Ministerien wollen die Grünen beanspruchen - auch die Besetzung soll schon feststehen

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OEZDEMIR
Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt | Hannibal Hanschke / Reuters
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  • Laut einem Medienbericht haben sich die Grünen auf ihre Wunschministerien verständigt
  • Auch das Personal soll schon feststehen

Die Grünen meinen es ernst mit Jamaika - so ernst, dass sie sich schon auf die Ministerien festgelegt haben sollen, die sie künftig besetzen wollen. Das zumindest berichtet der "Spiegel" am Freitag.

Bei einem Treffen am vergangenen Sonntag, so schreibt das Nachrichtenmagazin, sollen sich die 14 Teilnehmer, die für die Grünen an den Sondierungsgesprächen teilnehmen, auf ihre Wunschministerien verständigt haben.

Hofreiter soll den linken Parteiflügel repräsentieren

Überraschenderweise ist das Außenministerium nicht dabei. Zu unbedeutend sei es inzwischen. Stattdessen wollen die Grünen das Umweltministerium und zusätzlich entweder das Verkehrs- oder das Landwirtschaftsministerium besetzen. Außerdem stehe das Sozialministerium auf dem Wunschzettel, berichtet der "Spiegel".

Auch beim Personal sollen die Grünen sich laut "Spiegel" inzwischen festgelegt haben. Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir stehen so gut wie fest, für den linken Flügel der Partei soll Anton Hofreiter ins Rennen gehen.

Klassische Ressorts der Grünen also. Das würde passen, viel Renommee versprechen sie aber nicht.

Update: Die Grünen haben den Bericht des "Spiegels" auf Twitter dementiert. Weder über Ressorts noch deren Besetzung habe sich die Sondierungsgruppe verständigt. "Das steht jetzt auch noch gar nicht an."

Mehr zum Thema: Good Cop, bad Cop - so sind die Rollen bei den Jamaika-Verhandlungen verteilt

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(ll)

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