Carrie Fisher: Schon ihre Familie kämpfte gegen die Abhängigkeit

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Schon früh kamen Carrie und ihre Halbschwester Joely Fisher mit Drogen in Berührung

Nicht ganz ein Jahr nach dem Tod von "Star Wars"-Legende Carrie Fisher (27. Dezember 2016) hat ihre Halbschwester Joely Fisher (50) jetzt ihre Memoiren präsentiert. In dem Buch "Growing Up Fisher: Musings, Memories and Misadventures" berichtet sie von den vielen Errungenschaften, aber auch von zahlreichen Fehltritten ihrer berühmten Familie. Ein Detail schockiert dabei besonders. So sei eine der frühsten Kindheitserinnerungen von Joely Fisher gewesen, wie sich ihr und Carries Vater Drogen spritzte, zitiert die US-Seite "People" aus dem Buch.

Demnach habe sie gesehen, wie ihr "eigener Vater sich abschnürte, eine Nadel vorbereitete und sich Drogen in die Vene spritzte". In der Folgezeit und vor allem, nachdem sie selbst eine Karriere in Hollywood anstrebte, habe auch sie unter Drogensucht gelitten, berichtet sie weiter. Ihr Vater Eddie Fisher war ein berühmter US-Sänger und Entertainer, der neben dem Hang zu Drogen auch den Ruf eines Frauenhelden innehatte. Fünfmal war er verheiratet.

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Aus seiner ersten Ehe ging das berühmteste Mitglied der Fisher-Familie hervor, Carrie. Wie ihre Halbschwester Joely trat auch sie in die fragwürdigen Fußstapfen des gemeinsamen Vaters und hatte jahrelang mit heftiger Drogenabhängigkeit zu kämpfen. Auch an einer bipolaren Störung habe der Star, der im vergangenen Jahr im Alter von 60 Jahren verstarb, gelitten.

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