Ein Professor fragt sich, warum Tiere schwul werden - seine Theorie darf man nicht ignorieren

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  • Ein Foto entsetzt seit Tagen die ganze Welt: Zwei schwule Löwen haben Sex im Gebüsch
  • Der Kenianer Ezekiel Mutua ist davon überzeugt, dass sie von Dämonen besessen sind
  • Jetzt fordert er eine Therapie

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Es gibt keinen Zweifel mehr: Unsere Welt ist dem Untergang geweiht. Schon seit Jahrzehnten ist bekannt, dass sich Dämonen in Menschen einnisten und sie in homosexuelle Wesen verwandeln. Neu aber ist, dass sie nicht einmal mehr vor unschuldigen Tieren zurückschrecken.

Der Beweis: dieses Foto.

Zwei männliche Löwen haben offensichtlich miteinander Sex. Der britische Tierfotograf Paul Goldstein hat das Foto in einem kenianischen Nationalpark aufgenommen und der britischen Tageszeitung "Daily Mail" Erschreckendes berichtet. Die Löwen hatten offenbar nicht nur Sex, sondern haben vorher auch noch etwas anderes Abartiges miteinander getrieben: gekuschelt.

Und das ist noch nicht alles. Tatsächlich konnten Biologen dieses krankhafte schwule Verhalten bereits bei mehr als 1500 Spezies beobachten, wie unter anderem das amerikanische Wissenschaftsportal "News Medical“ berichtet.

Mehr zum Thema: Tausende Menschen feiern das Bild zweier Löwen - weil es einen ganz besonderen Moment festhält

Der Medien-Professor Ezekiel Mutua hat auf Twitter sofort reagiert. Zum Trost für uns alle hat er einleuchtende Erklärungen gefunden, woher die Löwen ihr Verhalten haben könnten: Zunächst einmal hätten sie es sich wahrscheinlich bei schwulen Besuchern des Nationalparks abgeschaut, sagte er der Online-Zeitung "Nairobi News".

Sex im Nationalpark - typisch für Schwule!

Denn klar, es ist sicher nicht auszuschließen, dass schwule Männer im Reservat kein Halten mehr kannten, sich vor allen anderen Besuchern die Kleider vom Leib gerissen und es wild im Gebüsch getrieben haben. Typisch Schwule. Kein Wunder, dass die armen Löwen jetzt davon verstört sind.

Außerdem ist bekannt, dass sich Tiere krankhaftes Benehmen von Menschen abschauen und nachahmen. Das merkt man spätestens dann, wenn man den ersten WhatsApp-Kettenbrief von seinem Hund bekommt. Und wer bitte hat noch nie gesehen, wie ein Löwe tausend Nack-Selfies nacheinander von sich macht? Eben.

Der Löwen-Flüsterer Mutua hält aber auch die Vermutung für möglich, die jeden mit einem gesunden Menschenverstand beim Betrachten des Bildes überkommt: dass die Löwen eben doch von Dämonen besessen sind.

"Irgendwoher müssen sie das Verhalten ja haben. Sie schauen schließlich keine Filme", sagte der Kenianer "Nairobi News".

Und das ist wahr, denn bekanntermaßen sind schwule Männer nur schwul geworden, weil sie sich so viele schwule Filme angesehen haben.

Hoffnungsschimmer: Löwin mit Perücke

Einen letzten Funken Hoffnung hat der Professor aber: Es sei nicht eindeutig bewiesen, dass es sich bei den Löwen wirklich um zwei Männchen handelt, beschwichtigt er.

Nun wäre einzuwenden, dass eine Löwin im Normalfall keine Mähne trägt. Aber es könnte sich hinter dem Löwen natürlich auch eine Löwin mit Mähnen-Perücke verstecken. Wo sie sich das abgeguckt haben könnte, ist offensichtlich: bei einer Nationalpark-Besucherin mit Extensions.

Bleibt nur zu hoffen, dass es sich bei der Perücken-tragenden Löwin nicht um einen Transgender-Löwen handelt.

Nach den Pornos kommt der Exorzist

Mutua jedenfalls will dem wahr gewordenen Horrorfilm nicht länger zusehen und fordert jetzt das einzig Richtige: die Löwen voneinander zu trennen und sie zu therapieren.

Wie die Therapie genau aussehen soll, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich werden die Löwen gezwungen, sich besonders männliche Filme oder Pornos mit heterosexuellen Menschen anzusehen - damit sie auch dieses Verhalten nachahmen. Oder sie werden in einen Käfig voller lüsterner Löwinnen gesetzt.

Möglicherweise kommt auch ein Exorzist in den Nationalpark und besprengt die Löwen mit Weihwasser.

Wir wissen es nicht - aber wir hoffen, dass die besessenen Tiere sobald wie möglich von ihren Dämonen befreit werden.

Lasst uns alle für sie beten.

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(lk)

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