Grünkohl und Co.: Welches heimisches Superfood ihr im Winter kennen solltet

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VEGETABLES COOKING
Es lohnt sich also gesunde pflanzliche Lebensmittel in den eigenen Speiseplan zu integrieren. Was Fans dabei gerne übersehen: Es gibt auch hierzulande tolle Superfoods. | Neustockimages via Getty Images
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  • Superfoods müssen nicht immer exotisch sein
  • Auch Grünkohl, Brokkoli und Leinsamen unterstützen gekonnt die Gesundheit

Gojibeeren, Papaya, Matcha - sie klingen exotisch, sollen das Immunsystem stärken und irgendwie fitter machen. Teilweise ist ihre Wirkungskraft sogar wissenschaftlich nachgewiesen worden. Doch auch ohne die Bestätigung aus der Forschung, gelten bestimmte Beeren, Früchte und Samen als Superfoods. Selbst Grünkohl und Brokkoli kann man dazu zählen.

Denn solche Lebensmittel enthalten große Mengen an Antioxidantien sowie Vitamine und Mineralien, die die eigene Gesundheit unterstützen können.
Antioxidantien schützen laut NDR unseren Körper vor freien Radikalen. Diese können bei einem Überschuss oxidativen Stress verursachen - und die Ursache für schnellere Hautalterung sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arthritis sein.

Es lohnt sich also gesunde pflanzliche Lebensmittel in den eigenen Speiseplan zu integrieren. Was Fans dabei gerne übersehen: Es gibt auch hierzulande tolle Superfoods.

So könnten nach Meinung von Angela Clausen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Chiasamen durch Leinsamen ersetzt werden.

Kohl und Brokkoli sind Superfoods

Aber auch Brokkoli und Kohlsorten solltet ihr wie unsere Großeltern schon auf den Tisch bringen. Und auch in den vergangenen Jahren war Gründkohl zum Beispiel selbst in New York im Trend.

Zum einen ist Grünkohl einfach vielfältig. Ihr könnt ihn klassisch mit Pinkel, Kasseler und Mettwurst darbieten. Oder ihr macht ihn im Wok und würzt den Kohl mit Kokosraspeln, Ingwer und Currypaste, wie es "Focus Online“ vorschlägt.

Mehr zum Thema: Grünkohl ist ein vielseitiges Superfood

Zum anderen unterstützt das Superfood eure Gesundheit: Grünkohl ist zum Beispiel reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese können vor Entzündungen und damit auch rheumatischer Arthritis schützen. Wegen eines außerordentlichen Zusammenspiel zwischen Antioxidantien und anderen entzündungshemmenden Bestandteilen soll Grünkohl zudem helfen, Krebs vorbeugen zu können.

Einheimische Alternative: Leinsamen statt Chiasamen

In den Schalen der Leinsamen stecken sogenannte Schleimstoffe, die sich im menschlichen Darm mit Wasser verbinden. Sie quellen auf und kurbeln so die Verdauung an. Dazu regen die Stoffe eine Vermehrung der gesunden Darmflora an.

Aber auch beim Reizdarmsyndrom können Leinsamen helfen, indem sie bei regelmäßiger Einnahme die Beschwerden lindern, wie "Internisten im Netz" berichten.

Empfohlen ist, rund 30 Gramm Leinsamen pro Tag zu essen, um den Darm anzuregen. Entweder ihr fügt einen Esslöffel davon in euer Müsli oder in einen Joghurt oder ihr reichert damit euren Brotteig an.

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