Polizeigewerkschafter warnt: Clans versuchen, Berliner Behörden zu unterwandern

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  • Arabische Großfamilien versuchen, Familienmitglieder in den öffentlichen Dienst einzuschleusen
  • Dafür sollen bestimmte Angehörige keine Straftaten begehen
  • Die kriminellen Organisationen erhoffen sich davon einen Einblick in staatliche Institutionen
  • Die wichtigsten Infos des Textes seht ihr zusammengefasst auch im Video oben

Versuchen arabische Großfamilien deutsche Behörden zu unterwandern?

Nach Darstellung der Deutschen Polizeigewerkschaft soll das zumindest in Berlin tatsächlich passieren. Demnach sollen die Clans versuchen, gezielt Angehörige in den öffentlichen Dienst einzuschleusen.

Es gebe "deutliche Hinweise" auf einen solchen strategischen Ansatz, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft, Bodo Pfalzgraf, am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin".

Dazu versuchten die Clans, "bestimmte Familienangehörige von Straftaten freizuhalten", um sie dann im öffentlichen Dienst unterbringen zu können.

"Die haben natürlich ein ganz vitales Interesse daran, genau zu wissen, wo und wie der Staat funktioniert, wie die Polizei tickt, wann Durchsuchungen stattfinden."

Hier müsse man genau aufpassen. Andererseits dürfe aber auch niemand nur wegen seines Namens von öffentlichen Ämtern ausgeschlossen werden.

Auffällige Polizeischüler auf der Polizeischule

Der Verdacht, dass kriminelle Clans die Polizei zu unterwandern versuchen, war in den vergangenen Tagen im Zuge der Vorwürfe gegen die Berliner Polizeiakademie laut geworden.

Demnach sollen dort Polizeischüler mit Migrationshintergrund durch Hass, Lernverweigerung und Gewalt in einer Klasse aufgefallen sein.

Auch der Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hat sich am Mittwoch in einer Sondersitzung mit den Vorwürfen befasst. Dort hat Polizeipräsident Klaus Kandt der Behauptung widersprochen, dass seine Behörde von kriminellen Clans unterwandert sei. "Die Behauptung ist definitiv falsch", erklärte er.

Polizeigewerkschafter Pfalzgraf hatte zuvor von "Einzelfällen" gesprochen, denen man aber nachgehen müsse. "Die Wahrheit muss auf den Tisch", sagte er und betonte zugleich: "Zu weit über 90 Prozent läuft die Ausbildung reibungslos."

Pfalzgraf sprach sich zudem dafür aus, die Einstellungskriterien für die Polizei zu überprüfen. Die Vorwürfe gegen die Polizeiakademie sollten nicht von dieser selbst, sondern von einer Taskforce aufgeklärt werden.

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(mf)

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