Wenn Weihnachten aus dem Ruder läuft: Darum geht es in "Bad Moms 2"

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Amy (Mila Kunis, hinten), Carla (Kathryn Hahn, l.) und Kiki (Kristen Bell) haben Spaß mit dem Weihnachtsmann

Mit der Komödie "Bad Moms" haben Mila Kunis (34, "Die wilden Siebziger"), Kristen Bell (37, "Veronica Mars") und Kathryn Hahn (44, "Crossing Jordan - Pathologin mit Profil") im Jahr 2016 das Mutterdasein auf die Schippe genommen. Im ersten Film befreien sich die Mütter von den Zwängen des Familienlebens und nehmen es mit der Verantwortung nicht mehr ganz so genau. Dieser Spaß hat sich für die Schauspielerinnen ausgezahlt. Die Fortsetzung "Bad Moms 2" kommt am 9. November in die deutschen Kinos. Dieses Mal steht Weihnachten im Fokus. Und auch hier bricht einmal mehr Chaos aus...

Den ersten Teil von "Bad Moms" gibt es bereits fürs Heimkino - gleich hier zuschlagen

Das Weihnachtschaos

Die "Bad Moms" Amy (Mila Kunis), Kiki (Kristen Bell) und Carla (Kathryn Hahn) wollen mit der Tradition brechen und dem alljährlichen Wahnsinn der Weihnachtsvorbereitungen entkommen. Sie planen für ihre Familien eine ganz besondere Bescherung, doch der Traum vom entspannten Weihnachtsfest droht zu platzen: Die Mütter der drei tauchen auf. Ruth (Christine Baranski), Sandy (Cheryl Hines) und Isis (Susan Sarandon) haben so ihre Macken und ganz eigene Vorstellungen vom Fest der Feste. Es kommt zum Showdown zwischen den Mütter-Töchter-Gespannen...

"Good Wife"-Star Susan Baranski (r.) spielt Mila Kunis' Mutter Ruth

Komplizierte Beziehungen

Die unartigen Mütter sind zurück - und nehmen sich dieses Mal den traditionellen Weihnachtsstress vor - der zum Albtraum zu werden droht. Doch nicht nur die Tücken der Vorbereitungen für das wohl wichtigste Familienfest des Jahres werden thematisiert. Im Fokus stehen zudem die komplizierten Beziehungen zwischen Müttern und ihren Töchtern. Mit Perfektionistin Ruth alias Christine Baranski (65, "Good Wife"), Helikoptermutter Sandy alias Cheryl Hines (52, "Die nackte Wahrheit") und Chaosmom Isis alias Susan Sarandon (71, "Thelma & Louise") werden drei völlig unterschiedliche Erziehungsstile gezeigt.

Justin Hartley (r.) lässt als Ty Swindel seine Bauchmuskeln tanzen - vor Kathryn Hahn und deren Film-Mutter Susan Sarandon

Mila Kunis versucht als Amy den hohen Ansprüchen ihrer Mutter Ruth gerecht zu werden, was in einem Zerwürfnis zu enden droht. Kristen Bell hingegen kämpft als Kiki gegen den Klammergriff ihrer Mutter Sandy. Die treibt es sogar so weit, dass sie Kiki und ihrem Mann beim Schäferstündchen zusieht, sich den identischen Haarschnitt wie ihre Tochter schneiden lässt und vorhat, das Nachbarhaus zu beziehen. Kathryn Hahn freut sich hingegen als Carla auf ein Wiedersehen mit Mama Isis. Die beiden haben sich seit einiger Zeit nicht gesehen. Die derbe Dame scheint aber wenig Interesse an Familienidylle zu haben, was zu Spannungen führt.

Am stärksten ist der Streifen, wenn Amy, Kiki und Carla sich im Einkaufszentrum betrinken und allerlei Unsinn anstellen. Auch ein Ausflug zum Trampolin-Völkerball sorgt für jede Menge Lacher. Und wenn Kathryn Hahn in der Weihnachtsbäckerei für alle Mütter an der Schule der Kinder einen riesigen Lebkuchen in Penisform bastelt, ertappt sich womöglich der eine oder andere bei dem Gedanken, dass es tatsächlich eine lustige Idee wäre. Serien-Star Justin Hartley (40, "This Is Us") sorgt zudem für eine extra Portion Sexappeal mit seinem durchtrainierten Körper, der dringend gewachst werden muss - und nimmt sich dabei alles andere als ernst. Herrlich!

Fazit

"Bad Moms 2" lebt von der Dynamik zwischen den sechs Hollywood-Damen, die sich in allerlei Situationskomik und Wortwitz austoben dürfen, eingepackt in die kitschige Weihnachtswelt der USA. Fans des ersten Teils sollten die Fortsetzung nicht verpassen, ebenso wenig wie alle, die sich schon auf Weihnachten einstimmen wollen oder dem typischen Vorweihnachtsstress entrinnen möchten.

Die "Bad Moms" haben auch dieses Mal Flausen im Kopf...

Korrektur anregen