Pad Thai: Google Doodle zeigt das Rezept - und das Geheimnis für den besonderen Genuss

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PADTHAI
Pad Thai ist leicht zu kochen und bringt Thailands Straßenleben auf deutsche Teller | Michael Rheault madfireagmailcom via Getty Images
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  • Das Google Doodle am 7. November macht Lust auf Pad Thai
  • Ein leckeres Reisnudelgericht aus Asien
  • Ein Grundrezept zeigt, wie ihr es selbst ganz einfach nachkochen könnt

Es ist Zeit für Pad Thai. Das sagt jedenfalls das Google Doodle am Dienstag. Lustige bunte Figuren erleben das gemeinsame Kochen als ein Abenteuer. Vielleicht weil in ihrer Welt alles ein bisschen größer ist.

Spaß haben sie trotzdem.

Das Google Doodle erinnert: Kocht doch mal wieder zusammen

Doodler Juliana hat die Perspektive natürlich bewusst gewählt. Sie wollte den Menschen die köstlichen Zutaten laut Google aus nächster Nähe zeigen, die Pad Thai, ein klassischen thailändisches Gericht, ausmachen.

Dabei sind die Charaktere zwar klein - aber wunderbare Führer durch ein gar nicht so schwerer Gericht. Und sie erinnern uns, was essen noch besser macht: Wenn man das Abenteuer mit lieben Freunden teilt.

Das Grundrezept von Pad Thai

Wer nun Lust bekommen hat, Pad Thai auszuprobieren:

Weicht die Reisnudeln für wenige Minuten bis einige Stunden in Wasser ein - eine genaue Zeitangabe findet ihr auf der Packung. Das Kochen an sich geht schnell. Die meisten Rezepte gehen von rund 15 bis 30 Minuten aus.

Also holt den Wok (oder die große Pfanne) raus - und los geht's:

Bratet einige Eier mit Tofu an. Gebt danach die Nudeln dazu.

Ohne Sauce geht nichts - das gilt auf für Pad Thai: Diese besteht aus Tamarinde, den Hülsen des Tamarindenbaums. Diese gibt es Paste zu kaufen und wird mit etwas Wasser zu einer feinen Sauce. Diese kann in einem kleinen Gefäß individuell abgeschmeckt werden - zum Beispiel mit Fischsauce, Chili und (Palm-)Zucker. Aber probiert aus: Pad Thai gibt es würzig bis scharf, aber auch süßlich.

Beim Kochen saugen die Nudeln die Sauce auf und bekommen so richtig viel Geschmack.

Dann kommen noch Fisch und Garnelen dazu (es gibt aber auch einige Rezepte, die auf Hühnchen zurückgreifen oder ganz auf Fisch oder Fleisch verzichten) und werft viel Gemüse in den Wok (oder eben in die Pfanne). Geröstete Erdnüsse sind das perfekte Topping - so als ein kleines feines Detail.

Wichtig ist: Bevor ihr esst - mischt es durch und vergesst das Schlürfen nicht.

Das Rezept stammt auf China

Und schon habt ihr in dieser kalten Jahreszeit ein typisches thailändisches Straßengericht. Wenn es unordentlich wirkt, ihr mit Freunden einen lauten und lustigen Abend habt - dann ist es so, wie Pan Thai am besten schmeckt.

Das Gericht ist übrigens noch gar nicht so lange thailändisch und stammt vermutlich aus China. Die Idee, dass Rezept zu adaptieren, hatten Händler im Zweiten Weltkrieg. Das eigentliche Grundnahrungsmittel Reis wurde knapp. Reisnudeln hingegen, eine Teigware aus Reismehl, war erschwinglich - denn hier konnten auch gebrochene Reiskörner verwendet werden.

Fisch und Garnelen, die als billig gelten, sind gute Proteinlieferanten. Gemüse gehört zu einer ausgewogenen Küche auch dazu.

Guten Appetit!

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