"Tatort: Der Fall Holdt" hat ein offenes Ende - eine Zuschauerin erklärt, wieso das gut ist

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Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) ahnt nichts Gutes

Viel wurde diskutiert über den "Tatort: Der Fall Holdt" (5.11., 20:15 Uhr, das Erste), allen voran uneins waren sich die immerhin 10,22 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 28,1 Prozent) ob des offenen Endes. Via Facebook und Twitter machten sie sich Luft: "Ich hasse es, wenn das Ende offen bleibt. Man hat die ganze Zeit über diese Anspannung, wer der Mörder ist und dann auf einmal ist Schluss", kommentiert eine Nutzerin. Dagegen schreibt eine andere: "Ich finde es Spitze, das es endlich mal wieder einen ungelösten Fall im Tatort gibt!"

Auch die Tatsache, dass der Fall im Film auf dem wahren Kriminalfall "Maria Bögerl" beruhen soll, beschäftigte die User: "War gut, das Ende ist traurig gewesen, aber bestimmt real", so eine Meinung. Apropos real: "Ich fand ihn gut. Auch die Kripo hat Fälle die sie nicht klären kann", weiß ein Follower.

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Doch offenes Ende hin, realer Hintergrund her. Eine Userin machte in ihrem Kommentar darauf aufmerksam, worüber man nach diesem Krimi sicherlich auch nachdenken konnte: "Nachdem ich auch erst blöd fand, dass das Ende offen blieb, überlegte ich dann, dass der 'Tatort' sehr deutlich macht, wie schrecklich sich erlebte Gewalt auf die Opfer auswirkt. Denn darum ging es doch vorrangig, oder?! Eine intelligente, taffe, erfolgreiche Frau versemmelt einen Fall, weil sie dieses Schlägererlebnis hatte. Wie geschwächt sie in vieler Hinsicht war ... Das wär doch wirklich eine sehr eindrucksvolle Studie zu dem Thema!!! Sehr guter Tatort!"

Und wie kam die diesmal lädierte Kommissarin an?

Bei der Leistung von Maria Furtwängler als Kommissarin Lindholm scheiden sich die Geister enorm: "Fand die Furtwängler schauspielerisch echt stark!", befand einer. Eine andere Zuschauerin kritisierte ganz konkret: "Ich kann leider gar nicht nachvollziehen, weshalb Maria Furtwängler von so vielen als 'Tatort'-Kommissarin favorisiert wird. Sie ist wirklich eine klasse Frau, schön, engagiert, hat eine sehr noble Ausstrahlung - aber sie ist als Schauspielerin dermaßen hölzern und unglaubwürdig, dass ich mir vor jedem 'Tatort' mit ihr überlege, ob ich mir das jetzt wirklich antue."

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