Sohn von George Harrison über die Faszination der Beatles

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Die Faszination für die Beatles ist bis heute ungebrochen

Die Beatles sind ein Phänomen, das weiß auch Dhani Harrison (39, "In///Parallel"), der einzige Sohn des bereits verstorbenen Bandmitgliedes George Harrison (1943-2001). "Ich glaube, dass die Energie der Beatles magisch war", erklärte er im Interview mit der "Welt am Sonntag". Und er ist sich sicher: "So etwas wird sich nie wiederholen". Der 39-Jährige versucht die Faszination an der Kultband seines Vaters zu erklären: "Als die anderen drei und mein Vater zusammenkamen, muss sich etwas in der Konstellation der Sterne auf wundersame Weise zusammengefügt haben. Und das strahlt ihre Musik bis heute aus".

"Für mich war das normal"

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Bis heute würden Kinder die Musik der Beatles lieben. Auch ihm sei es in jungen Jahren so ergangen. Der dachte lange Zeit sogar, dass die Beatles Zeichentrickfiguren seien. "'Yellow Submarine' war und ist mein absoluter Lieblings-Zeichentrickfilm. Und er war das Erste, was ich von den Beatles kannte", sagte er der "WamS". Er sei damals vier oder fünf Jahre alt gewesen. "Wie hätte mein Vater mir damals auch erklären sollen, dass das Vorbild für den bärtigen Typen aus dem Zeichentrickfilm ein realer Mensch war - er selbst." Das sei "ein kompliziertes Konzept, um es einem Kind zu vermitteln", so Harrison weiter.

Bis heute werde er von Leuten gefragt, wie es gewesen sei, der Sohn von George Harrison zu sein. "Ich habe ja nie etwas anderes gekannt. Für mich war das normal", sagte der heute 39-Jährige. Als George Harrison an Lungenkrebs erkrankte, schmiss sein Sohn sein Leben um. "Ich zog zu ihm in die Schweiz, um die ganze Zeit bei ihm sein zu können. Als er dann wegen weiterer Behandlungen nach Amerika ging, blieb ich an seiner Seite, bis er starb", erinnerte sich Dhani Harrison. Nach dem Tod seines berühmten Papas vollendete er dessen letztes Album "Brainwashed".

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