Mann behinderte Wiederbelebung eines Babys: Das hat der Vater des Kleinen dem Pöbler zu sagen

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Der Rettungseinsatz für einen Einjährigen in Berlin sorgt für Aufsehen. (Symbolbild) | iStock
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  • Der Fall eines herzlosen Autofahrers in Berlin sorgt für Empörung
  • Der 23-Jährige hatte Sanitäter attackiert, während sie ein einjähriges Baby reanimierten
  • Nun hat sich der Vater des Jungen zu dem Vorfall geäußert

Nach dem Aufsehen erregenden Rettungseinsatz für seinen einjährigen Sohn in Berlin hat sich nun der Vater des Kindes zu Wort gemeldet.

Das Kind war am Freitagmorgen in seiner Kita im Stadtteil Moabit beim Frühstück plötzlich ohnmächtig geworden, die herbeigerufenen Sanitäter stellten Kammerflimmern fest und mussten den Kleinen an Ort und Stelle wiederbeleben.

Ein 23-jähriger Mann, dessen Auto von den Rettungsfahrzeugen zugeparkt war, hatte die Sanitäter währenddessen attackiert und beschimpft. "Mir doch egal, wer hier reanimiert wird"”, soll er gesagt haben. "Verpisst euch, ich muss zur Arbeit."

"Das Verhalten des Mannes ist unfassbar und unmenschlich"

Der Vater des Einjährigen zeigte sich schockiert über das, was geschehen ist. "Das Verhalten des Mannes ist unfassbar und unmenschlich", sagte er der "Bild"-Zeitung. "Es ging um das Leben meines Sohnes, und er dachte nur an sich."

Der 23-Jährige ging die Sanitäter nicht nur verbal an, sondern wurde auch handgreiflich. Er demolierte den Rettungswagen und trat einen Seitenspiegel ab. Erst, als die Polizei zu Hilfe kam und den Mann in Schach hielt, konnten die Sanitäter ihre Arbeit fortsetzen und den kleinen Jungen ins Krankenhaus bringen.

Nach Angaben der "Bild" liegt der Einjährige derzeit im künstlichen Koma und soll am Montag aufgeweckt werden.

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(ll)

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