Til Schweiger feiert Jubiläum seines Restaurants - und gibt zu, dass anfangs vieles schief gelaufen ist

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  • Til Schweiger ist seit einem Jahr nun auch Restaurantbesitzer
  • Zum Jubiläum gesteht er, dass dabei vieles schief gelaufen sei
  • Die ganze Geschichte und Aufnahmen aus dem Restaurant seht ihr im Video oben

Til Schweiger probiert sich gerne aus: Er ist Schauspieler, Produzent, Drehbuchautor und seit nun ziemlich genau einem Jahr auch Besitzer des Hamburger Restaurants Barefood Deli.

In einem Interview mit dem Online-Magazin "Neu H" gesteht der 55-Jährige nun allerdings offen ein, viele Fehler gemacht zu haben. Er wäre sogar kurz davor gewesen, das Projekt zu bereuen.

Am 2. November 2016 eröffnete er das Restaurant in der Hamburger Lilienstraße, das Platz für rund 200 Gäste hat. Anfangs lief es laut Schweiger auch gut:

"So viel positives Feedback direkt von den Leuten zu bekommen, die ganz begeistert waren von der Einrichtung, vom Essen und der Atmosphäre – das war schon super. (...) Vor allem die Anfangsbilanz war genial: Nach acht Wochen hatten wir bereits rund eine Million Umsatz gemacht."

Dennoch sei auch vieles schiefgelaufen, gibt der Restaurant-Besitzer offen zu.

"Ich war doof und gutgläubig."

So sei zum Beispiel die Küchenaufteilung zunächst nicht optimal geplant gewesen, weshalb Gäste oft lange auf ihre Gerichte warten mussten. Wenn sie das Essen dann erhalten hätten, sei es entweder kalt gewesen oder am falschen Tisch gelandet.

Außerdem gesteht Schweiger, dass er den falschen Beratern vertraut habe, die sich einen großen Teil der Einnahmen in die eigene Tasche gesteckt hätten. Er sei "doof und gutgläubig" gewesen - und kurz davor, sein Projekt zu bereuen.

Mittlerweile habe er die Fehler allerdings behoben. Trotz der Rückschläge laufe nun alles rund und die Arbeit mache "wieder richtig Spaß".

Negative Berichterstattung erklärt sich Schweiger mit "Missgunst und Neid": "Neid vor allem darauf, dass es Menschen gibt, die auch mal etwas wagen im Leben, um ihre Träume zu verwirklichen."

Schweiger hat auf Risiko gespielt, wie das Interview deutlich macht - und offenbar gut daran getan.

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(ll)

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