Das kostet das neue iPhone X

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Seit dem heutigen Freitag ist das neue iPhone X auf dem Markt

Das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus sind großartige Stücke Technik, über die die meisten Apple-Fans mit dem heutigen Tag aber voraussichtlich kaum noch reden werden - auch wenn die beiden Smartphones erst vor wenigen Wochen erschienen sind. Am 3. November veröffentlicht Apple nämlich offiziell das neue iPhone X - den wahren Star der diesjährigen Keynote.

"Die Verwirklichung dieser Vision"

"111 Gründe, Apple zu lieben: Eine Verbeugung vor der coolsten Marke der Welt" lesen Sie hier

Während die bereits erschienenen Modelle ihren Vorgängern in Sachen Design noch sehr ähnlich sind, hebt sich das iPhone X von seinen Geschwistern deutlich ab. Das verbaute 5,8-Zoll-"Super Retina Display" mit OLED-Technologie und HDR-Unterstützung, das mit einer Auflösung von 2436 x 1125 Pixeln (458 ppi) daherkommt, nimmt quasi die gesamte Vorderseite des Gerätes ein. Fast randlos gibt es einzig eine kleine Aussparung an der Oberkante des Smartphones, an deren Stelle verschiedene Sensoren, Lautsprecher, Mikrofon und eine Infrarot-Kamera versteckt sind. Auch der liebgewonnene "Home Button" ist komplett verschwunden. Durchaus ein großer Schritt weg von den ansehnlich designten iPhone-Vorgängern. "Der größte Sprung seit dem Original-iPhone", hieß es darum auf Apples Keynote im September auch nicht zu unrecht.

"Seit über einem Jahrzehnt war es unser Bestreben ein iPhone zu kreieren, das zur Gänze ein Display ist. iPhone X ist die Verwirklichung dieser Vision", erklärte Jony Ive, Chief Design Officer von Apple, nach der Vorstellung des iPhone X - und das ist ganz offensichtlich auch gelungen.

Sicherheitsbedenken berechtigt?

Mit dem Erscheinen des iPhone X will Apple auch "Face ID" pushen - eine Methode zur Gesichtserkennung. Über die am oberen Rand des Displays verbauten Sensoren wird das Gesicht eines Nutzers erkannt und dieser kann beispielsweise mit einem einfachen Wisch sein Smartphone entsperren. Bereits bei der Vorstellung betonte Apple, dass weder Fotografien noch Masken dazu genutzt werden können, das System auszutricksen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein zufälliger Fremder das iPhone damit entsperren könne, liege bei rund 1:1.000.000 - bei der "Touch ID" lag diese noch bei zirka 1:50.000.

Kürzlich kamen jedoch basierend auf einem "Bloomberg"-Bericht Gerüchte auf, dass Apple in Sachen Genauigkeit bei der Fertigung für Zulieferer die Vorgaben gelockert habe, um schneller Geräte produzieren zu können. Es wurde spekuliert, dass sich dies auf die Gesichtserkennung auswirken könnte. Unter anderem gegenüber "TechCrunch" stellte Apple jedoch schnell klar: "Die Qualität und Genauigkeit von 'Face ID' haben sich nicht verändert. [...] Bloombergs Behauptung, dass Apple die Genauigkeitsspezifikation für 'Face ID' gesenkt hat, ist komplett falsch [...]". Apple erwarte, dass die hauseigene Lösung zum neuen "Goldstandard für Gesichtserkennung" werde.

Zuvor hatte der Konzern außerdem bestätigt, dass die beispielsweise beim Entsperren anfallenden Bilder nicht gespeichert werden und die Aufnahmen, mit denen das Gesicht abgeglichen werden, nur lokal auf einem zusätzlichen Prozessor gesichert sind, der einzig für Verschlüsselungsaufgaben zuständig ist - die sogenannte "Secure Enclave", also die "sichere Enklave".

Das kostet das neue iPhone X

Das iPhone X ist in mehreren Varianten erhältlich. Zunächst müssen sich Kunden für die Gehäusefarbe entscheiden - "Silber" und "Space Grau" sind verfügbar. Danach muss noch ausgewählt werden, ob 64 Gigabyte verbauter Speicher für Bilder, Musik, Apps und Co. ausreichend sind, oder ob man doch lieber 256 Gigabyte zur Verfügung stehen hätte. Je nach Wahl wird die Anschaffung aber in keinem Fall sonderlich günstig, denn die kleinere Variante schlägt mit 1.149 Euro zu Buche, während ein größeres Modell 1.319 Euro kostet.

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