RTL stellt die Landwirte bei "Bauer sucht Frau" völlig falsch dar - hier ist der Beweis

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  • RTL stellt die Landwirte in der Kuppel-Sendung "Bauer sucht Frau" wie unattraktive Tölpel dar
  • Doch wir haben den Beweis gefunden, dass viele Bauern heutzutage ganz anders aussehen
  • Der Jungbauernkalender 2018 zeigt Jungbauern in all ihrer natürlichen Schönheit

Bauern, das wissen wir dank der RTL-Sendung "Bauer sucht Frau", sind vor allem primitiv, schmutzig und ein bisschen zurückgeblieben. Zumindest gewinnt jeder diesen Eindruck, der sich die Kuppel-Sendung ansieht.

In der aktuellen Folge zeigt das RTL-Team ein verdrecktes Bauernhaus nach dem nächsten. Es scheint fast, als wäre kein Bauer dazu in der Lage, eine Klobürste zu verwenden, sein Geschirr abzuwaschen oder sich von alten Tannenbäumen zu trennen.

Und gegessen wird natürlich am allerliebsten auf Strohballen - außer beim Frühstück. Da verspeist so ein Bauer, wie RTL-Kandidat Günter, schon mal jeden Morgen fünf gekochte Eier - und das seit 50 Jahren. Kein Wunder also, dass die Bauern so wohlernährt aussehen.

Wer dachte, Bauern seien unattraktiv, hat sich getäuscht

Das Bild des dicken Bauern, der den ganzen Tag nur isst oder seinen Stall ausmistet und deshalb keine Frau findet, ist aber nur das, was RTL uns vermitteln will. Wir haben den Gegenbeweis gefunden: den Jungbauernkalender 2018.

Bei dem Kalender dürfen nur Männer mitmachen, die nachweislich etwas mit der Landwirtschaft zu tun haben. Tja, wer dachte, Bauern wären grundsätzlich unattraktiv und dick hat sich wohl getäuscht. Die Bauern unserer heutigen Zeit sehen nämlich ganz anders aus.

Aber stellen wir unser Best Of der schönsten Jungbauern doch so vor, wie auch RTL sie vorstellen würde:

Der rassige Robert liebt nicht nur die sengende Sauna-Hitze, sondern auch die Land- und Forstwirtschaft seiner Eltern. Besonders begeistert sei der 23-jährige Handtuchhalter "von der vielen Technik" auf dem Bauernhof, schreibt der Jungbauernkalender. In seiner Freizeit treibt der neckische Nacktfreund am liebsten Sport, spielt Schlagzeug oder modelt.

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Für den Kopfbedeckung-liebenden Kärntner Josef steht die Landwirtschaft an erster Stelle. Neben seinem Studium des ländlichen Liegenschaftsmanagements stellt er seinen Mutterkuhbetrieb gerade auf Bio um. Die Hobbys des drolligen 23-Jährigen sind wandern und fotografieren.

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Der niedliche Niederösterreicher Bernhard unterstützt schon seit seiner Kindheit den elterlichen Bio-Mutterkuhbetrieb. Wenn er nicht bei der Futterernte hilft, arbeitet der fidele Fitnessfreund an seinem Körper: Fußball, Tennis und Skifahren zählen zu seinen liebsten Hobbies.

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Für den fleißigen Philip steht Qualität an erster Stelle. Der braungebrannte Bauer übernimmt von der Aufzucht bis zur Schlachtung alles selbst im Familienbetrieb. Das weise Motto des 33-Jährigen: "Man erntet, was man sät."

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Dem agilen Alexander war schon als Kind klar: Er möchte Forstwirt werden. Seine Freizeit verbringt der sittsame 27-Jährige am liebsten mit Gitarre spielen, laufen und schwimmen.

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Der durchtriebene David will später die Landwirtschaft seines Vaters übernehmen. Zu den größten Leidenschaften des vielfältig interessierten 25-jährigen Vermessungstechnikers zählen die Natur, sein Motorrad, Sport und Musik.

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Schon im Alter von sieben Jahren entdeckte der brave Bernhard seine Leidenschaft "für große Maschinen". "Mitanpacken" ist für den 23-Jährigen "Hobby und Beruf zugleich". Seine Freizeit verbringt der häusliche Hofübernehmer am liebsten in der Natur.

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Wenn ihr euch die Jungbauern jetzt am liebsten gleich über eurem Bett aufhängen wollt, könnt ihr euch den Jungbauernkalender 2018 bestellen.

Fotos: Julia Stix

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(lk)

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