Unicef: 15 Millionen jugendliche Mädchen weltweit zum Sex gezwungen

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Unicef: 15 Millionen jugendliche Mädchen weltweit zum Sex gezwungen | Annie Otzen via Getty Images
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  • Laut einer Unicef-Studie wurden 15 Millionen Mädchen weltweit schon einmal zu sexuellen Handlungen gezwungen
  • Die Gewalt gegen Kinder sei "wirklich besorgniserregend", heißt es

Es ist eine alarmierende Studie.

Etwa 15 Millionen Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren sind nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (Unicef) weltweit schon einmal zum Sex oder zu anderen sexuellen Handlungen gezwungen worden.

Nur ein Prozent der jugendlichen Mädchen, die sexuelle Gewalt erfahren hätten, wandten sich eigener Aussage zufolge an professionelle Hilfe, teilte Unicef am Dienstag mit. Häufig würden sich Opfer und Täter persönlich kennen.

"Babys werden ins Gesicht geschlagen, Mädchen und Jungen zu sexuellen Handlungen gezwungen"

Grundlage der Erkenntnisse waren Untersuchungen zwischen den Jahren 2005 und 2016. Die Schätzungen beziehen sich auf Daten aus 50 Ländern, in denen 46 Prozent der Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren weltweit leben.

Die Gewalt gegen Kinder sei "wirklich besorgniserregend", sagte Cornelius Williams von der Unicef-Abteilung für Kinderschutz.

"Babys werden ins Gesicht geschlagen, Mädchen und Jungen zu sexuellen Handlungen gezwungen, Jugendliche in ihren Gemeinden getötet - Gewalt gegen Kinder verschont niemanden und kennt keine Grenzen."

Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Wie ihr selbst aktiv werden könnt, erfahrt ihr bei unserem Kooperationspartner Betterplace.

(mf)

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