FDP-Chef Lindner: "Flüchtlingspolitik der Grünen ist ein Konjunkturprogramm für die AfD"

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken
  • FDP-Chef Christian Lindner hat die Grünen erneut für deren Flüchtlingspolitik kritisiert
  • Er nannte diese ein "Konjunkturprogramm für die AfD"

FDP-Chef Christian Lindner hat den Grünen vorgehalten, mit ihrer Flüchtlingspolitik in der Bevölkerung nicht mehrheitsfähig zu sein.

Die Position der Grünen auf diesem Gebiet sei auch "ein Konjunkturprogramm für die AfD", sagte Lindner der "Bild"-Zeitung. Der Familiennachzug müsse ausgesetzt bleiben, "weil wir in Schulen und beim Wohnen an der Grenze sind".

Lindner: "Mit uns wird es kein Fahrverbot geben"

Lindner bekräftigte zugleich: Mit der FDP werd es keine Fahrverbote für Diesel geben. Er fügte hinzu: "Schon vor der Wahl haben wir gesagt, dass Diesel-Fahrer nicht geschädigt werden dürfen."

Lindner forderte außerdem, dass "wir uns notfalls bei noch strengeren EU-Grenzwerten mehr Zeit lassen". Die Luft sei "schon so gut".

Kritik am Kohleausstieg

Der Verkehr sollte aber durch Elektrifizierung und Digitalisierung, etwa durch intelligente Verkehrsleitsysteme, "ökologischer" gemacht werden.

Der FDP-Chef begrüßte, dass die Grünen ihre Forderung nach einem Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor bis 2030 in den Verhandlungen bislang nicht "ernsthaft vorgetragen" hätten.

Zum Thema Kohleausstieg sagte Linder: "Die Grünen müssen erklären, wie der Kohleausstieg in Deutschland funktionieren soll, ohne dass die Energie unsicher und teuer wird."

Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Wie ihr selbst aktiv werden könnt, erfahrt ihr bei unserem Kooperationspartner Betterplace..

(jg)

Korrektur anregen