Verwandt mit einem Massenmörder? Trumps Stammbaum soll ein dunkles Geheimnis verbergen

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Verwandt mit einem Massenmörder? Trumps Stammbaum soll ein dunkles Geheimnis haben | Jonathan Ernst / Reuters
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  • US-Präsident Donald Trump hat deutsche Vorfahren
  • Ein Professor behauptet nun, Trump könnte mit einem deutschen Serienmörder und Kannibalen verwandt sein
  • Der "Werwolf von Bedburg" soll im 16. Jahrhundert mindestens 15 Menschen getötet haben

Donald Trump könnte Nachfahre eines deutschen Serienmörders und Kannibalen aus dem 16. Jahrhundert sein. Das behauptet zumindest Kevin Pittle, Professor und Anthropologe an der Biola Upniversity im US-Bundesstaat Kalifornien.

Die Rede ist vom “Werwolf von Bedburg”: Peter Stump soll in einem Zeitraum von 25 Jahren als Werwolf verkleidet mindestens 13 Kinder, zwei schwangere Frauen und seinen eigenen Sohn getötet und verspeist haben.

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Flugblatt aus London zu Stumps (auch Stubbe geschrieben) Verurteilung (Credit: Elmar Lorey)

Inzestgerüchte und Kannibalismus

Alles begann mit dem Tod seiner Frau: Stump holte sich zur Unterstützung eine enge Verwandte an den Hof, Katharina Trump. Sie soll die Verbindung zu Donald Trump sein.

Im Dorf machten zudem Inzestgerüchte die Runde. Als Stumps Tochter schwanger wurde, wollte man ihn zur Verantwortung ziehen. Als sein Sohn eines Tages verschwand, glaubte man, er hätte ihn verspeist.

In der Gegend um Köln wurden damals viele Morde begangen, Menschen verschwanden spurlos. Augenzeugen sprachen immer wieder von einem “Monster” oder sogar “Werwolf”. Der Legende nach haben die Dorfbewohner das Tier eines Nachts erwischt und ihm eine Pfote abgehackt. Und siehe da: Stump fehlte am nächsten Tag eine Hand.

Folter und Tod am Scheiterhaufen

Die “Enzyklopädie der Serienmörder” des Autors Nigel Blundell gibt Auskunft über Stumps Geschichte. Unter grausamer Folter gestand er am 31. Oktober 1589 alle Taten. Auch seine Verwandte Katharina Trump wurde zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.

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Holzschnitt mit Abbildungen von Stumps Folter (Credit: Elmar Lorey)

Dies spielte sich alles um Köln ab, Donald Trumps Vorfahren kommen allerdings aus einem kleinen Dorf namens Kallstadt, rund 240 Kilometer weit weg. Pittles Theorie ist deshalb etwas unwahrscheinlich.

Doch er hat eine Erklärung: Kölle-Stadt höre sich ähnlich an, wie Kallstadt. Die Morde könnten also auch an der Stelle geschehen sein, wo auch Donald Trumps Familie ihre Wurzeln hat.

Pittle gibt zu, dass die Theorie noch etwas weit hergeholt ist und ihm noch einschlägige Beweise fehlen. Er legt allerdings alles daran, diese Verbindung weiter zu verfolgen. Man darf gespannt sein.

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