Truck-Anschlag in New York: Auch eine Deutsche unter den Verletzten (NEWS-BLOG)

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  • Bei einer Attacke mit einem Truck sind in New York mehrere Menschen gestorben
  • Die Behörden behandeln den Vorfall als Terror-Anschlag - der Tatverdächtige soll "Allahu Akbar" gerufen haben
  • Alle Entwicklungen in New York im News-Blog

Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ist ein weißer Pickup-Truck durch Fußgänger und Fahrradfahrer im New Yorker Stadtbezirk Manhattan gerast. Mindestens acht Menschen sind gestorben. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen fassen.

Die Behörden sprechen von einer "Terror-Attacke". Der Tatverdächtige, ein 29-jähriger Mann, habe "Allahu Akbar" gerufen, bestätigte ein Sprecher der Stadt New York.

Polizeichef James O'Neill sprach von einer "Tragödie größten Ausmaßes". Es ist der erste tödliche Anschlag in den USA, der mit einem Fahrzeug ausgeführt wurde. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Tat als Terrorattacke.

08:16 Uhr: Auch eine Deutsche unter den Verletzten

Bei dem Terroranschlag in New York ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch eine Deutsche verletzt worden. Das deutsche Generalkonsulat New York und die Botschaft in Washington stünden in Kontakt mit den zuständigen Stellen, hieß es am Mittwoch auf der Internetseite des Außenministeriums.

Weitere Angaben zur Schwere der Verletzung und zur genauen Herkunft der Deutschen gab es zunächst nicht.

08:03 Uhr: Bundesregierung drückt ihr Mitgefühl aus

Die Bundesregierung hat auf Attentat in New York reagiert. Regierungssprecher Steffen Seibert schrieb auf Englisch auf Twitter: "Wir sind entsetzt über die bösartige Terrorattacke in Manhattan. Die Opfer und ihre Familien sind in unseren Herzen." Seibert schrieb weiter: "Von Berlin nach New York City: Wir stehen zu euch."

07:09 Uhr: New Yorker Bürgermeister reagiert auf den Anschlag

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hat sich auf einer Pressekonferenz zum Anschlag in seiner Stadt geäußert. "Das ist ein schmerzhafter Tag für unsere Stadt", sagte de Blasio. "Eine schreckliche Tragödie auf der Westside." Es handele sich um einen "Terrorakt" der feigesten Art und Weise.

Polizeichef James O'Neill sprach auf der Pressekonferenz von eine "Tragödie größten Ausmaßes". Die Sicherheitsvorkehrungen in der Millionenmetropole wurden verstärkt, auch für die traditionell am Abend des 31. Oktober stattfindenden Halloween-Feierlichkeiten mit Paraden.

02:01 Uhr: Tatverdächtiger soll Notiz hinterlassen haben

Der Tatverdächtige soll am Tatort eine Notiz hinterlassen haben, berichtet CNN. Darin behaupte der Mann, den Anschlag für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgeführt zu haben. Die Notiz sei im Amok-Truck gefunden worden.

23:45 Uhr: Was wir über den Tatverdächtigen wissen

Der Tatverdächtige wurde bald von der Polizei gefasst. Ein Beamter schoss ihn in den Bauch, teilte ein Sprecher der Stadt mit. Derzeit befindet sich der Mann in einem Krankenhaus, laut CNN sei er möglicherweise noch bewusstlos.

Der Mann ist 29 Jahre alt. Die Polizei gehe davon aus, dass es sich um einen Usbeken handelt, der 2010 in die USA kam, berichtet der US-Sender NBC.

Mehr über den Tatverdächtigen von New York: Was wir über den 29-Jährigen wissen

23:11 Uhr: Halloween-Parade soll stattfinden

Unweit des Anschlagsortes soll am Abend eine Halloween-Parade stattfinden. Die Veranstaltung werde nicht abgesagt werden, teilte ein Sprecher der Stadt New York mit.

Die Sicherheitsvorkehrungen würden erheblich verstärkt werden, teilte ein Sprecher von Bürgermeister Bill de Blasio mit:

22:54 Uhr: Trump reagiert auf Twitter auf Anschlag

US-Präsident Donald Trump hat auf den Terror-Anschlag in New York mit mindestens acht Toten reagiert. Auf Twitter schrieb Trump:

"In New York, sieht aus wie eine weitere Attacke einer krankhaften und gestörten Person. Die Strafverfolgung geht dem genau nach. NICHT IN DEN USA".

In einem weiteren Tweet schrieb Trump: "Meine Gedanken, Trauerbekundungen und Gebete sind bei den Opfern und Familien der Terrorattacke in New York. Gott und euer Land sind mit euch!"

Mehr zum Thema: So reagiert die Trump-Familie auf den Anschlag in New York

22:34 Uhr: Tatverdächtiger ist 29 Jahre alt

Bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen 29-jährigen Mann. Er sei mit einer Paintball-Waffe und einer Airgun bewaffnet gewesen und von einem Polizisten in den Bauch geschossen worden, teilte ein Sprecher der Stadt New York bei einer Pressekonferenz mit.

Der Sprecher bestätigte, dass der Mann auf der Straße "Allahu Akbar" gerufen habe. Weitere Details teilte der Sprecher nicht mit.

Der Mann sei am Ende seiner Fahrt in einen Schulbus gekracht. Dabei seien zwei Kinder und zwei Erwachsene verletzt worden.

22:15 Uhr: Augenzeugen schildern furchtbare Szenen

Ein Augenzeuge berichtet dem US-Sender CNN, der Fahrer habe keine offene Wunde aufgewiesen, als er ausgestiegen sei. Allerdings habe er etwas gehinkt. "Er schrie in der Straße, er sah frustriert, in Panik und verwirrt aus."

Ein weiterer Augenzeuge schildert die furchtbaren Szenen, nachdem der Tatverdächtige mehrere Menschen umgefahren habe. Das Bein eines Opfer sei verdreht gewesen. "Seine Knochen schauten heraus." Der Mann habe eine Kapuze getragen, sein Gesicht sei voller Blut gewesen.

Mehr zum Thema: Augezeugen-Berichte aus New York

21:35 Uhr: Polizei riegelt Gegend ab

Die Polizei rief die Bevölkerung dazu auf, die Gegend zu meiden. Nahe West Street und Chambers Street seien zahlreiche Polizeiwagen unterwegs, berichtet die Nachrichtenagentur AP.

Der Ort des Geschehens liegt nahe des Mahnmals der Anschläge des 11. Septembers. Auch mehrere Schulen befinden sich in der Gegend.

21:15 Uhr: Fahrzeug rast in Fahrradfahrer

Laut Augenzeugen ist eine Person am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in New York mit einem Fahrzeug zunächst in umgekehrter Richtung über einen Fußgänger- und Fahrradweg gerast und habe dabei mehrere Menschen umgefahren.

Die Person sei danach ausgestiegen und habe auf Menschen geschossen. Wie Augenzeugen gegenüber dem US-Sender NBC berichteten, könne es sich dabei auch um eine Spielzeug-Waffe gehandelt haben.

Ein Augenzeuge schildert in einem Video, mindestens fünf Schüsse gehört zu haben. Sie könnten aber auch von Polizisten abgefeuert worden sein.

Mit Material der dpa

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