"Warum ist Clinton nicht im Fokus?": Trump wütet nach Anklage gegen Ex-Wahlkampfchef auf Twitter

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"Warum ist Clinton nicht im Fokus?": Trump reagiert auf Anklage seines Ex-Wahlkampfchefs | GETTY
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  • US-Präsident Trump hat jede Zusammenarbeit seines Wahlkampf-Teams mit Russland abgestritten
  • Mit zwei Tweets reagierte er auf die Anklage seines ehemaligen Wahlkampfchefs
  • Währenddessen wurde bekannt: Ein Ex-Berater von Trump bekannte sich schuldig, das FBI angelogen zu haben

US-Präsident Donald Trump hat am Montag auf die Anklage seines ehemaligen Wahlkampfchefs Paul Manafort reagiert.

Auf Twitter schrieb Trump: "Entschuldigung, aber das ist Jahre her, bevor Paul Manafort Teil des Trump-Teams war. Warum sind die betrügerische Hillary und die Demokraten nicht im Fokus?"

Trump fügte hinzu: "Außerdem, es gab KEINE ZUSAMMENARBEIT".

Trumps Nebelkerzen

Sonderermittler Robert Mueller geht den Vorwürfen nach, dass das Wahlkampf-Team von Trump sich illegal mit Russland abgesprochen hat.

Am Montag wurde bekannt, dass der ehemalige Wahlkampfchef Paul Manafort sich auf Druck von Mueller den Behörden gestellt hatte. Manafort war während des Wahlkampfes von seinem Posten zurückgekehrt.

Dem Lobbyisten wird vorgeworfen, Steuern hinterzogen, Geldwäsche betrieben und heimlich für eine ausländische Regierung gearbeitet zu haben. Bei dieser handle es sich um die Kreml-nahe Regierung von Wiktor Janukowtisch, dem ehemaligen Präsidenten der Ukraine.

Manfort wird zudem eine Verschwörung gegen die USA vorgeworfen. Schwere Anschuldigungen also, auf die US-Präsident Trump wie üblich reagierte - und die Schuld den Demokraten und seiner ehemaligen Rivalin Hillary Clinton zuschob.

Am Montag wurde außerdem bekannt, dass ein außenpolitischer Berater von Trumps Wahlkampf-Team zugab, das FBI während der Ermittlungen zur Russland-Affäre angelogen zu haben. Bei dem Berater handelt es sich um George Papadopoulos, er hatte sich bereits am 5. Oktober der Falschaussage schuldig bekannt.

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(amr)

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