10 Fotos zeigen, wie schwer Sturm "Herwart" Europa verwüstet hat

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  • Sturm "Herwart" hat Europa schwer verwüstet - mehrere Menschen starben
  • Diese 10 Bilder machen das Ausmaß der Schäden deutlich

Abgedeckte Häuser, umgestürzte Baugerüste, überflutete Straßen: Sturmtief "Herwart" hat am Wochenende Europa verwüstet. Mehrere Menschen starben, zwei von ihnen auch in Deutschland.

Als der Sturm abflaute, begann vielerorts das große Aufräumen. Die Deutsche Bahn stoppte am Sonntag in sieben Bundesländern ihren Fernverkehr, weitergehen soll es erst wieder am Montag.

Bilder zeigen versperrte Straßen und beschädigte Häuser. Diese 10 Fotos machen deutlich, wie schwer "Herwart" in Europa gewütet hat.

In Berlin am Schöneberger Ufer liegen Teile eines eingestürzten Baugerüsts auf der Straße:

baugeruest

Ein Auto in den Fluten am Fischmarkt in Hamburg:

hamburg

Der Sturm setzte den Fischmarkt unter Wasser, wie auf diesem Bild zu sehen ist:

fischmarkt

Herwart hat auf einer Straße in Sachsen-Anhalt zahlreiche Bäume entwurzelt. Dieses Foto zeigt das zerbeulte Schild des Weiler Drei Annen bei Wernigerode:

herwart

Auch in Bayern verursachte der Sturm mehrere hundert Feuerwehreinsätze. Abgebrochene Äste lagen auf den Straßen:

herwart

In Osteuropa starben mehrere Menschen. In Polen kam ein Mann bei einem sturmbedingten Autounfall ums Leben.

In Tschechien wurde eine Frau bei einem Waldspaziergang bei Trebic (Trebitsch) von einem Baum erschlagen. Ein Mann starb, als er in der böhmischen Kleinstadt Jicin (Jitschin) von einem Baum getroffen wurde, wie die Agentur CTK berichtete.

Hunderttausende Haushalte waren in ganz Tschechien ohne Strom, weil Freileitungen beschädigt wurden.

Dieses Foto zeigt, wie der Sturm ein Blechdach eines Hauses in Tschechien aufgerollt hat:

herwart

"Herwart" zerstörte auch eine sieben Jahre alte orthodoxe Holzkirche im tschechischen Most. Das komplette Dach liegt neben dem Kirchenschiff:

tschechien

Auch in Österreich hinterließ der Sturm schwere Schäden.

Hier befreien Feuerwehrleute im österreichischen Roitham bei Gmunden eine Straße von umgefallenen Bäumen und herabgestürzten Ästen:

oesterreich

Wegen der schweren Schäden durch Sturm "Herwart" kann die Deutsche Bahn den Betrieb wichtiger Strecken im Fernverkehr erst am Montag wieder aufnehmen.

Zahlreiche Reisende strandeten am Sonntag daher im Hauptbahnhof in Hamburg:

herwart

Ein Mann starb auf einem Campingplatz in Niedersachsen. Er übernachtete in einem Bulli und wollte sich beim Herannahen des Wassers zu fuß in Sicherheit bringen, erklärte die Polizei.

Der 59 Jahre alte Bruder konnte sich noch an einem Mast festhalten. Er wurde am frühen Morgen von einer DLRG-Schlauchbootbesatzung gerettet und unterkühlt in ein Krankenhaus gebracht. Der 63-Jährige wurde wenig später tot geborgen.

Dieses Foto zeigt den überflutete Campingplatz:

herwart

Der Wind erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 176 Kilometer pro Stunde am Fichtelberg und 144 Kilometer pro Stunde auf Fehmarn. In Mecklenburg-Vorpommern brachte “Herwart” wesentlich stärkere Orkanböen als sein Vorgänger “Xavier” Anfang Oktober, beispielsweise 140,8 Stundenkilometer über Hiddensee-Dornbusch, wie der Meteorologe Uwe Ulbrich vom Wetterstudio Hiddensee sagte.

Der Wind wird sich in Deutschland zu Wochenbeginn wieder abschwächen, zugleich fallen die Temperaturen. In der Nacht zum Montag sollte es bis auf 600 Meter hinunter schneien, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach mitteilte. Am Montag bleibt es überwiegend trocken.

Mehr zum Thema: Treten schwere Stürme häufiger auf? Das sagen Forscher

Mit Material der dpa.

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