An diese Bilder solltet ihr immer denken, wenn ihr vor eurem Mülleimer steht

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  • Jahr für Jahr landen große Mengen Plastikmüll in den Ozeanen dieser Erde
  • Eine Unterwasserfotografin hat nun bedrückende Aufnahmen von großen Mengen Abfall in der karibischen See veröffentlicht
  • Die Aufnahmen, die uns eine Lehre sein sollten, seht ihr oben im Video

Es ist übel: Jedes Jahr landen rund neun Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in den Ozeanen unserer Erde. Das geht aus einem Bericht der Umweltorganisation Oceancare hervor.

Der Plastikmüll zersetzt sich nicht, wie etwa zum Beispiel Lebensmittelabfälle. Das hat für Mensch und Tier drastische Folgen.

Treibendes Plastik wird für viele Meerestiere zur tödlichen Falle. Sie verfangen sich in den Kunststoffteilen und werden so zum Beispiel langsam erdrosselt. Größere Plastikteile zerfallen unter Einwirkung von Sonnenstrahlen und Salzwasser zu Mikropartikeln. Diese schadstoffreichen Mikropartikel werden von Meerestieren verschluckt. Über die marine Nahrungskette gelangen sie so sogar bis zu uns Menschen.

Viele Tiere verenden grausam

Einige Tiere verenden, weil sie größere Plastikteile verschlucken. So fallen laut Oceancare hunderttausende Delphine, Wale und Robben dem Plastikmüll zum Opfer. Die Zahl der toten Seevögel gehe laut der Organisation in die Millionen.

Das Ausmaß des Dramas zeigen nun auch Fotos, die in der Karibik entstanden sind. Die Fotografin Caroline Power war auf einem Tauch-Trip nahe der Insel Roatan in Honduras unterwegs. Doch anstatt der blauen See sah sie dort einen acht Kilometer langen Teppich von Plastikmüll, der auf der Meeresoberfläche schwamm.

Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, das Problem zu lösen

Die Unterwasserfotografin war von dem Anblick entsetzt und postete die Fotos auf Facebook. Dazu schrieb sie: “Es ist bestürzend, mit anzusehen, wie das Meer durch menschlichen Abfall langsam erstickt.“

Dem “Telegraph“ sagte sie: “Es macht mich unglaublich traurig, sehen zu müssen, wie so ein schöner Teil unseres Planeten so sinnlos zerstört wird.“

Plastik ist aus unserem Alltag zwar kaum mehr wegzudenken, der Plastikverbrauch lässt sich jedoch leicht reduzieren. Jeder kann einen Teil dazu beitragen, indem er zum Beispiel auf Plastiktüten oder Plastikbesteck verzichtet. Es liegt an uns Menschen dafür zu sorgen, dass diese Bilder bald der Vergangenheit angehören.

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(jds)

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