"Baby-Hitler-Skandal": "Titanic" legt gegen Sebastian Kurz nach – und wird dabei noch böser

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken
  • Die "Titanic" stichelt weiter gegen ÖVP-Chef Sebastian Kurz
  • Die Satiriker legen mit einem "Baby-Hitler"-Titelblatt nach

Die Macher des Satiremagazins "Titanic" haben sich wieder einmal überboten.

Nach dem ersten viel diskutierten "Baby-Hitler töten"-Witz, mit dem sich die Satiriker bitterböse über den österreichischen Wahlgewinner Sebastian Kurz lustig gemacht hatten, legte das Magazin am Freitag nach.

Die "Titanic" veröffentlichte das Cover der November-Ausgabe bei Twitter. Darauf zu sehen: Ein Bild von Sebastian Kurz vor dem Unfallwagen des verstorbenen rechten FPÖ-Politikers Jörg Haider.

Dazu die Schlagzeile: "Österreich auf Crash-Kurz: Baby-Hitler macht den Führerschein!"

Laut der österreichischen Boulevard-Zeitung "Krone" kündigte die Wiener Polizei Ermittlungen gegen die Satiriker an. Das grenzwertige Titelblatt sorgte für hitzige Diskussionen.

"Je mehr sie mit ihrer Satire polarisieren, umso mehr Hefte verkaufen sie auch", analysierte die "Krone". Das Brüssler Polit-Magazin "Politico" widmete dem "Titanic"-Cover ebenfalls einen Artikel. "Deutsches Satiremagazin eskaliert den Baby-Hitler-Skandal", schrieb "Politico".

In Österreich hat Sebastian Kurz mit seiner ÖVP die Koalitionsverhandlungen mit der rechtsextremen FPÖ aufgenommen. "Es war eine positive Runde, es war eine positive Atmosphäre", sagte Kurz am Mittwoch in Wien.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(ll)

Korrektur anregen