"Ist Luisa hier?": Wenn eine Frau das fragt, benötigt sie deine Hilfe

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  • "Luisa ist hier" ist eine Initiative, mit der sich Frauen vor sexueller Belästigung schützen können
  • Bereits 35 deutsche Städte beteiligen sich daran
  • Wie es genau funktioniert, seht ihr im Video oben

Momentan reicht ein kurzer Blick ins Netz, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viele Frauen bereits sexuelle Belästigung erfahren haben.

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Mit der Kampagne #metoo haben Frauen in aller Welt darauf aufmerksam gemacht, wie immens das Problem noch immer ist.

Wenig Initiativen im realen Leben

Es ist ein ebenso mutiger wie wichtiger Schritt. Doch bislang gibt es wenig Initiativen, die Frauen im realen Leben vor Übergriffen schützen könnten, ohne dass die Lage dadurch noch gefährlicher wird. “Luisa ist hier!” ist eine solche Initiative.

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Frauen, die sich in Bars in einer unangenehmen oder gefährlichen Situation befinden, können sich an den Barkeeper oder die Kellner wenden, und “Ist Luisa hier?” fragen. Das Personal sollte den Code kennen und kann dann diskret helfen.

Diskrete Hilfe

Zum Beispiel können die Kellner eine Freundin des Opfers kontaktieren oder ein Taxi rufen. In 35 deutschen Städten gibt es die Initiative bereits. Durch Flyer und Aushänge in der Bar werden Frauen auf die Hilfe hingewiesen.

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(ujo)

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