Nicht nur Efron und Jaenicke segeln gerne

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Hannes Jaenicke beim "The Rose of Charity - DS Sailing Cup 2017"

"Du wirst die Welt niemals richtig genießen, bis nicht das Meer durch Deine Adern fließt, dich der Himmel zudeckt und die Sterne Dich krönen." Was der englische Dichter Thomas Traherne (1636 - 1674) schon vor Jahrhunderten wusste, das ist auch heute noch für viele Menschen richtig. Das Segeln ist ein Hobby, das man wohl wirklich nur dann richtig versteht, wenn man es einmal selbst erlebt hat. Als Sport der Schönen und Reichen, quasi als "La Dolce Vita"-Hobby, wird das Segeln heute landläufig betrachtet. Kein Wunder also, dass das Segeln von vielen automatisch mit Stars und Sternchen in Verbindung gebracht wird. Diese Promis sind wirklich Segel-Fans.

Eine "totale Wassersportratte"

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Hannes Jaenicke (57, "Post Mortem - Beweise sind unsterblich") ist nicht nur einer der bekanntesten deutschen Schauspieler, sondern auch ein absoluter Liebhaber des Segelsports. "Ich bin eine totale Wassersportratte. Ich bin Surfer, Kite-Surfer, Windsurfer, Segler. Ich kann dieses Jahr leider nur vier Tage mitmachen, dann muss ich los - aber die vier Tage, die machen Spaß", erzählte Jaenicke im Rahmen des "The Rose of Charity - DS Sailing Cup 2017", einer Segelregatta für den guten Zweck.

Ebenfalls der Einladung des französischen Autobauers "DS Automobiles" gefolgt ist sein Schauspielkollege Daniel Roesner (33, "Die Wolke"), der in den vergangenen Jahren in unzähligen deutschen Produktionen wie "Wilsberg" oder "Tatort" zu sehen war und seit 2016 auch als Hauptkommissar Paul Renner in "Alarm für Cobra 11" auftritt. Roesner ist dabei, "weil ich wirklich unheimlich gerne segele, und ich finde das ist ein Klasseevent." Wie sehr er dem Wasser verbunden ist, beweist übrigens auch, dass er in Köln auf einem Boot auf dem Rhein wohnt, "da komme ich jeden Abend vom Dreh nach Hause und es schaukelt mich vor meinem selbst eingebauten Kamin mit einem Gläschen Rotwein oder Weißwein in den Schlaf".

Vom Film-Set aufs Meer

Das Segeln ist etwas, an dem auch Hollywood-Hottie Zac Efron (30, "Baywatch") Gefallen gefunden hat. Für das Filmdrama "Wie durch ein Wunder" (2010) musste der Schauspieler das Segeln zunächst beigebracht bekommen - das Schwierigste, was er je für eine Rolle erlernen musste, wie er bei Twitter zugab. Das Segeln hat tatsächlich einen bleibenden Eindruck bei Efron hinterlassen. In einem "Behind the Scenes" zum Film erzählte er: "Für diesen Film das Segeln zu erlernen, ist etwas, das ich niemals vergessen werde." Er werde es für den Rest seines Lebens in sich tragen.

Hollywood-Megastar Morgan Freeman (80, "Die Verurteilten") erlernte 1967 das Segeln, wie er in einem Clip für "Oprah's Master Class" erzählt. Er sei immer fasziniert vom Meer gewesen, seine erste Erfahrung mit einem Segelboot sei allerdings nicht ganz reibungslos verlaufen. Ohne große Einführung wurde er zum Skipper ernannt und lenkte das Boot erst einmal gegen Bäume und Sandbänke, "aber ich war vollkommen süchtig nach der Idee, ein Segelboot kontrollieren zu können." Noch im gleichen Sommer habe er es gemeistert, mit dem Boot umzugehen und sei nie wieder vom Segeln losgekommen.

Einer, den man sich gar nicht ohne Segelboot vorstellen kann, ist der 1963 ermordete und bis heute legendäre US-Präsident John F. Kennedy (1917-1963). Noch bevor er zur Legende wurde, war JFK ein Segler. Im Rahmen der berühmtesten Segelregatta der Welt, dem America's Cup, erzählte Kennedy einmal in einer Rede: "Wir sind mit dem Ozean verbunden. Und wenn wir zum Meer zurückkehren, egal ob wir segeln oder es nur beobachten, dann gehen wir dahin zurück, wo wir einst hergekommen sind." Darin werden im wohl alle anderen Promis zustimmen.

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