Mann geht im Regen spazieren - als er in den Himmel schaut, zückt er sofort die Kamera

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  • Der Amerikaner Paul Smith wollte mit seiner Kamera ein Gewitter in Oklahoma filmen
  • Doch statt eines gewöhnlichen Gewitters entdeckte er faszinierende Kobold-Blitze am Himmel
  • Im Video oben seht ihr die spektakulären Aufnahmen

Während eines heftigen Gewitters in Oklahoma am 6. Oktober ging der Amerikaner Paul Smith mit seiner Kamera nach draußen, um zu filmen. Doch statt eines gewöhnlichen Gewitters, entdeckte er etwas Faszinierenderes am Himmel - sogenannte Kobold-Blitze.

Weit über der Wolkendecke flackerten rote Lichtblitze auf - für den Bruchteil einer Sekunde. Flugzeugpiloten hatten den Spuk früher schon häufig beobachtet. Einige hielten die Feuerbälle sogar für UFOs. 1989 fand die NASA auf den Aufnahmen eines Shuttles dann den Beweis, dass sie existieren - es sich dabei aber um ein seltenes Wetterphänomen handelt.

Kobold-Blitze könnten das Klima negativ beeinflussen

Kobold-Blitze treten nur zusammen mit besonders heftigen Blitzen auf. Wie bei normalen Blitzen leiten die “Roten Kobolde” elektrische Ladung von den Wolken ab und schließen so einen Stromkreis. Aber nicht zwischen Wolken und Erde, sondern zwischen Wolken und der Grenze zum All.

In der Regel bestehen die Blitze aus kreisrunden Säulen, die bis zu 100 Kilometer nach oben ausschlagen können. Forscher der Universität Alaska Fairbanks vermuten auch, dass die Kobold-Blitze das Klima negativ beeinflussen könnten.

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(lm)

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