Jeder dritte Deutsche ist sauer auf Paketboten – hier ist die Antwort der Deutschen Post

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  • Immer wieder ärgern sich Kunden, wenn ihr Paket nicht bei ihnen zu Hause ankommt
  • Oft müssen sich dann die Paketzusteller die Kritik anhören
  • Im Video oben zeigen wir den Alltag eines Paketboten und lassen die Deutsche Post zu den Vorwürfen verärgerter Kunden zu Wort kommen

Immer wieder machen Menschen ihrem Ärger Luft, wenn ein bestelltes Paket nicht wie erwartet bei ihnen zu Hause ankommt. Ein Drittel der Deutschen ist einer aktuellen Studie zufolge unzufrieden mit der Paketzustellung.

Diese Wut trifft dann in aller Regel die Paketboten, die nicht selten sogar beschimpft werden. Die Kunden ärgern sich, weil sie ihr Paket an einer Annahmestelle oder Packstation abholen müssen. Obwohl sie unter Umständen sogar zuhause gewesen sein wollen, während der Zusteller angeblich vergeblich versucht haben will, ein Päckchen loszuwerden.

Wer Paketboten kritisiert, sollte jedenfalls nicht vergessen, dass hinter den Zustellern auch Menschen stecken, die Tag für Tag unter Zeitdruck schwere Last in obere Stockwerke schleppen müssen.

Es ist nicht überraschend, dass Paketdienstleister händeringend nach Arbeitskräften suchen: Der harte Job ist unbeliebt.

"Viele Vorwürfe gegen uns sind ungerechtfertigt"

Die HuffPost hat einen Paketzusteller einen halben Tag auf seiner Route im Münchner Umland mit der Kamera begleitet, um mehr über seinen Beruf zu erfahren.

Im Video oben beschäftigen wir uns auch mit der Frage, ob Vorwürfe gegen die Paketzusteller gerechtfertigt sind. Die Deutsche Post sieht das nicht so. Klar mache man Fehler, aber die meisten Klagen über die Zusteller des Unternehmens seien übertrieben.

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(lp)

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