Wer glaubt, der Krieg in Syrien gehe ihn nichts an, sollte die Fotos dieses Babys sehen

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  • Sahar Dofdaa aus der syrischen Region Ost-Ghuta wurde nicht einmal einen Monat alt
  • Das Baby starb im Krankenhaus an Mangelernährung
  • Die ganze traurige Geschichte und Aufnahmen von dem Mädchen seht ihr in unserem Video

Hinweis der Redaktion: Folgende Bilder und Schilderungen können für Betrachter verstörend wirken.

Sahar Dofdaas Leben war kurz und voller Schmerz. Mit eingesunkenen Augen und zu einem Skelett abgemagert wurde das Baby in ein Krankenhaus nahe Damaskus in Syrien eingeliefert.

Dort fotografierte sie der Journalist Amer Almohibany nur Stunden vor ihrem Tod – das Mädchen wurde kaum einen Monat alt und war nicht einmal zwei Kilo schwer.

Ihre Eltern leben in der belagerten Region Ost-Ghuta nahe Damaskus. Die Familie konnte sich laut Fotograf keine Babynahrung leisten und ihre mangelernährte Mutter sie nicht stillen.

Es gibt nicht genug Lebensmittel und Medikamente

In Ost-Ghuta, das seit etwa fünf Jahren belagert wird, leben 400.000 Menschen. Hunderte Zivilisten – darunter viele Kinder - müssen sterben, weil es dort nicht genug Lebensmittel und Medikamente gibt. Hilfsorganisationen berichten, dass die syrische Regierung sie daran hindere, die Region mit Babynahrung und Medizin zu versorgen.

Der Arzt Mohamad Katoub von der Hilfsorganisation Syrian American Medical Society sagte der HuffPost US: "Es gibt in Ost-Ghuta ungefähr 1.100 Fälle von Mangelernährung, darunter hunderte Menschen, die an schwerer und akuter Unterernährung leiden.“

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(ujo)

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