Trump verrät, was ihm bei seinen Twitter-Tiraden durch den Kopf geht - es sind die immer gleichen drei Worte

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  • Wenn US-Präsident Donald Trump zu Twitter greift, hält die Welt den Atem an
  • In einem Interview mit dem US-Sender "Fox" erklärt er nun die Vorzüge des Nachrichtenkurzdienstes
  • Außerdem verrät er, welche immer gleichen drei Worte ihm bei seinen Twitter-Tiraden durch den Kopf gehen

US-Präsident Donald Trump hält an seiner Leidenschaft fürs Twittern fest - auch wenn er mit seinen Schnellschüssen oft auch eigene Berater zusammenzucken lässt und es der offiziellen Linie des Weißen Hauses widerspricht.

In einem Interview des Fox Business Network erklärte er sein Faible unter anderem damit, dass seine Kurznachrichten schnell ankämen und aufgegriffen würden.

"Bing, bing, bing"

"Neulich habe ich etwas veröffentlicht, zwei Sekunden später schaue ich mir eure Show an, und da ist es schon", sagte Trump, dem mehr als 40 Millionen Menschen auf Twitter folgen.

Auf die Frage, warum er das soziale Netzwerk nutze, sagte er:

"Ich kann meine Sichtweisen ausdrücken, wenn jemand vielleicht etwas falsch darstellt, was ich gesagt habe. Wenn jemand etwas über mich sagt, kann ich 'bing, bing, bing' machen und mich darum kümmern."

"Bing, bing, bing" - diese drei Worte sind also die Twitter-Strategie des mächtigsten Mannes der Welt, dessen Aussagen Börsen-Kurse einstürzen lassen oder globale Krisen auslösen können, wie etwa im Nuklear-Streit mit Nordkorea.

"Leute wachhalten"

Auf Twitter reagierten die Nutzer unmittelbar auf das Interview.

So bemerkt einer: "Ich kann 'bing, bing, bing' und mich darum kümmern. Trump 'tweetet nicht", aber er nutzt seine Schreibmaschine. Alter Seniler"

Ein anderer Nutzer führt die wichtigsten Zitate bekannter Polit-Größen auf:

"Lincoln: 'Vor 87 Jahren gründeten unsere Väter ...'
Reagan: 'Mister Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder!'
Trump: Ich kann 'bing, bing, bing'"

Für Trump geht es darum, das "Interesse der Leute wachzuhalten."

Er sei nicht sicher, ob er ohne soziale Medien Präsident geworden wäre. "Ich würde wahrscheinlich nicht hier reden", sagte er.

Der erste Teil des Interviews wurde am Sonntag ausgestrahlt. Auszüge machte das Fox Business Network schon vorab publik.

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(mf)

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