Eine Frau landet mit gebrochenem Herzen im Krankenhaus - der Grund ist der Tod ihres Hundes

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  • Im US-Bundesstaat Texas wurde eine Frau mit Herzinfarkt-Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert
  • Doch dort diagnostizierten ihr die Ärzte das Broken-Heart-Syndrom - ein gebrochenes Herz
  • Was sich dahinter verbirgt, erfahrt ihr im Video oben

Ein Herz kann nicht nur im übertragenen Sinne bei Liebeskummer brechen. Es gibt sehr wohl auch Situationen, wo emotionaler Schmerz sich direkt auf die körperliche Gesundheit auswirkt.

Ein besonders ungewöhnlicher Fall eines gebrochenen Herzens spielte sich in Houston im US-Bundesstaat Texas ab, wie die "Washington Post" berichtet. Eine ältere Frau wurde mit Schmerzen im Brustkorb ins Krankenhaus eingeliefert.

Sie hatte keinen Herzinfarkt, sondern ein gebrochenes Herz

Joanie Simpson musste sogar so schnell wie möglich in die Intensivstation gebracht werden und die Ärzte bereiteten sich bereits darauf vor, einen Herzinfarkt zu behandeln. Nach der ersten Untersuchung stellten sie aber eine andere Diagnose: Stress-Kardiomyopathie oder auch “Broken-Heart-Syndrom”.

Nachdem sich Simpson wieder erholt hatte, war auch schnell klar, was der Auslöser war: Sie konnte den Tod ihres Yorkshireterriers Meha einfach nicht verarbeiten. Der Hund war sehr krank, weshalb Simpson einen Termin zur Einschläferung vereinbarte. Als der Tag aber kam, schien es dem Hund gut zu gehen und sie sagte den Termin wieder ab. Doch kurz darauf starb der Hund trotzdem - und das brach Simpson sprichwörtlich das Herz.

Stress und emotionale Belastung als Auslöser

Da ihre Kinder bereits ausgezogen waren, war der Hund ihr Ein und Alles. Wie im Fachmagazin “New England Medicine Journal” berichtet wird, kommt es beim Broken-Heart-Syndrom zu Symptomen, die dem eines Herzinfarktes extrem ähnlich sind. Aufgrund von Stress und emotionaler Belastung kommt es zu Krämpfen im Herz.

Simpson durfte das Krankenhaus nach zwei Tagen wieder verlassen und ist jetzt - trotz gebrochenen Herzens - wieder wohlauf.

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(lm)

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