Kataloniens Regierungschef weist Zwangsmaßnahmen als "Putsch" zurück

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Kataloniens Regierungschef weist Zwangsmaßnahmen als "Putsch" zurück | Ivan Alvarado / Reuters
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  • Der katalanische Regierungschef zeigt sich weiter unnachgiebig
  • Die Zwangsmaßnahmen Madrids weist er als "Putsch" zurück

Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont will sich der spanischen Zentralregierung nicht beugen. In einer Fernseh-Ansprache am Samstagabend in Barcelona wies er die beschlossenen Maßnahmen Madrids mit scharfen Worten zurück.

Er bezeichnete sie gar als "Putsch" sowie als "inakzeptablen Angriff auf die Demokratie". Es sei die "schlimmste Attacke" gegen Katalonien seit der Diktatur von Francisco Franco (1939-1975), sagte Puigdemont.

Puigdemont will "weiter kämpfen"

Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte zuvor am Samstag unter anderem die Absetzung der katalanischen Regierung sowie die Ausrufung von Neuwahlen zum Regionalparlament innerhalb der nächsten sechs Monaten angekündigt.

Dazu sagte Puigdemont: "Die Absetzung einer demokratisch gewählten Regierung ist mit einem Rechtsstaat unvereinbar." Man werde aber "weiter kämpfen", beteuerte der Katalane ohne Bekanntgabe von Maßnahmen.

Puigdemont will das katalanische Regionalparlament zu einer Sitzung einberufen, um über die Krise zu beraten, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

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(sk)

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