Epilepsie: Melanie Griffith litt unter Krampfanfällen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Die Ehe mit Antonio Banderas kam Melanie Griffith gesundheitlich offenbar nicht so gut

Sechs Jahre lang schwieg Melanie Griffith (60, "Die Waffen der Frauen") über ihre Krankheit. Bei der "Women's Brain Health Initiative" in Beverly Hills machte sie nun das schockierende Geständnis: die Schauspielerin hat Epilepsie. Eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Nervensystems.

Stürmische Zeiten erlebte Melanie Griffith auch als Darstellerin in "Stormy Monday"...

Eine lange Zeit über wusste die heute 60-Jährige nicht, was mit ihr los war. "Niemand erklärte mir irgendetwas", klagte sie auf dem Podium, wie "The Hollywood Reporter" berichtet. Nach zwei Anfällen auf einer Yacht vor Cannes, ließ sie sich schließlich gründlich durchchecken.

Endlich eine Diagnose

"Ich hatte einen schweren Anfall und wurde in ein Krankenhaus nach Cannes gebracht. Nur kurze Zeit war ich schon wieder auf dem Boot", erinnerte sich Griffith. Dort habe sie später einen weiteren Krampfanfall erlitten. Wieder im Krankenhaus sei dann schließlich ein EEG gemacht worden. "Sie haben damit begonnen, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen."

Zurück in den USA habe sie dann schließlich die Diagnose Epilepsie erhalten. "20 Jahre lang hat mir keiner irgendetwas gesagt, keiner hatte sich die Mühe gemacht, eine Diagnose zu stellen", klagte die Schauspielerin.

Eine heilsame Scheidung

Ihre Anfälle führt Griffith auf zu viel Stress zurück. "Ich war wahnsinnig gestresst. Jeder Anfall, den ich hatte, war an einem Punkt, an dem ich extrem gestresst war." Heute gehe es ihr deutlich besser. Seit vier Jahren habe sie mittlerweile keinen Anfall mehr gehabt. Nach der Scheidung von Antonio Banderas (57) nach 18 gemeinsamen Ehejahren seien die Anfälle spürbar weniger geworden.

"Ich wurde geschieden, das brachte mir die Heilung", scherzte Griffith und erntete damit jede Menge Lacher vom Publikum. Seither führe sie ein gesünderes Leben.

Korrektur anregen