David Fincher: Darum lehnte er "Star Wars"-Regie ab

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David Fincher bei einer Veranstaltung

Regisseur David Fincher (55, "Gone Girl - Das perfekte Opfer") wird es in seiner Karriere nicht ins "Star Wars"-Universum verschlagen. Der 55-Jährige hat in einem Podcast des Magazins "Empire" nun preisgegeben, dass er zwar einst mit Produzentin Kathleen Kennedy (64) über einen Regieposten bei den neuen "Star Wars"-Filmen gesprochen habe, doch ablehnte.

Er wisse nicht, was schlimmer wäre, George Lucas (73) zu sein, beim allerersten Teil, "Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung", wo niemand verstehe, worum es eigentlich gehe und sich alle über das Ganze lustig machen. Oder als einer der Regisseure der neuen Teile nun an den Erfolg der bisherigen anknüpfen und jede Menge Geld einspielen zu müssen. Das sei eine ganz andere Form von Druck. Für diese Aufgabe müsse man wirklich bereit sein. "Das sind zwei Jahre deines Lebens, mit 14-Stunden-Tagen und das sieben Tage die Woche", so Fincher.

David Fincher führte zum Beispiel bei "Sieben" mit Brad Pitt Regie - holen Sie sich den Thriller nach Hause

Seiner Meinung nach habe Irvin Kershner (1923-2010), der Regisseur von "Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück", den besten Job gehabt. "Er hatte ein ziemlich tolles Drehbuch und den Mittelteil der Geschichte. Er musste sich keine Gedanken darüber mache, wo es angefangen hat und wie es enden soll. Und er hatte diese große Enthüllung", führte Fincher weiter aus.

Und was machen die Zombies?

Außerdem gab der Regisseur ein Update zur geplanten Fortsetzung von "World War Z". Er beschäftige sich seit ungefähr einem Jahr gemeinsam mit Drehbuchautor Dennis Kelly (46) damit. Sie seien aber noch auf der Suche nach dem idealen Stoff. Ein Beginn der Dreharbeiten oder gar ein Kinostart scheinen noch nicht in Sicht zu sein. Zudem sollte ein Abgleich mit dem Terminkalender von Brad Pitt (53, "Fight Club") erfolgen, der spielte im ersten Teil bekanntlich die Hauptrolle.

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