Jérôme Boateng nimmt seine Instrumentalisierung gelassen

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Will sich nicht instrumentalisieren lassen: Jérôme Boateng

"Vielfalt sollte immer eine Stärke sein und nie eine Schwäche."

Den Fußballspieler Jérôme Boateng (29) würden die Leute gut finden, als Nachbarn würden sie ihn aber nicht wollen. Zu dieser Aussage ließ sich im Sommer 2016 Alexander Gauland (76), der Fraktionsvorsitzende der AfD, hinreißen. Schon damals sagte der FC-Bayern-Star, er könne über diese Beleidigung nur lächeln. Auch ein Jahr später nimmt der Nationalspieler die Aussage gelassen. Im Interview mit "Focus Style", einer Beilage des "Focus"-Magazins, sagte er: "Es ist normal, dass Menschen immer wieder versuchen, mich für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, da sie dadurch womöglich mehr Gehör finden." Er sei hingegen kein politischer Mensch. Ihm seien Anstand und Benehmen sowie Vielfalt und Toleranz wichtiger, so Boateng weiter.

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