Seit Donnerstag gelten neue Verkehrsregeln: Wem jetzt hohe Strafen drohen

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  • Wer die Rettungsgasse ignoriert, muss zehnmal mehr zahlen als bisher
  • Illegale Autorennen gelten dann au├čerdem zudem als Straftat
  • Und welche Neuerung des Bu├čgeldkatalogs Verkehrsteilnehmer jetzt wissen m├╝ssen, zeigt das Video oben

Autofahrer und Biker aufgepasst: Ab dem 19. Oktober gelten strengere Verkehrsregeln auf den deutschen Stra├čen. Wer sie missachtet, dem drohen teils hohe Bu├čgelder.

So auch Gaffern, die die Rettungsgasse blockieren und den Einsatzkr├Ąften das Leben schwer machen. Obwohl sie die Rettung dadurch behinderten, mussten die Autofahrer, die keine Notgasse bildeten, bisher nur 20 Euro Strafe zahlen.

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Wer die Rettungsgasse blockiert, muss zahlen

Da hat der Gesetzgeber nun nachgebessert. Wer etwa bei stockendem Verkehr nicht die Rettungsgasse bildet, muss mit einer Strafe von mindestens 200 Euro rechnen. Im Einzelfall sind auch bis zu 320 Euro und ein Monat Fahrverbot m├Âglich.

Und die Arbeit von Polizei, Sanit├Ątern und Feuerwehr sollte man nicht nur im Stau achten. Wer Einsatzwagen mit Blaulicht und Einsatzhorn nicht sofort den Weg freimacht, dem droht ab dem 19. Oktober ein Bu├čgeld von mindestens 240 Euro und ein Monat Fahrverbot.

Ô×Ę Mehr zum Thema: Winterreifen: Diese neue Regel gilt ab 1. Januar 2018

Handy und Verh├╝llung am Steuer sind verboten

Auch eine andere Regel hat mancher vielleicht noch nicht so recht ernst genommen: das Handyverbot. Wer Smartphone, Tablet und Laptop aber nun w├Ąhrend des Autofahrens ohne Halterung und Freisprechfunktion benutzt, dem droht ein Bu├čgeld in H├Âhe von 100 Euro. Die Radler m├╝ssen im Ernstfall 55 Euro zahlen.

Zudem gilt jetzt ein Verh├╝llungsverbot beim Autofahren - damit man den Lenker auf den Blitzerfotos erkennt. Burka und Nikab sind damit ebenso tabu wie Ski- oder Faschingsmaske. Bei Verst├Â├čen droht ein Bu├čgeld in H├Âhe von 60 Euro.

Ôľ║ Den kompletten Bu├čgeldkatalog f├╝r den Verkehr in Deutschland findet ihr hier

Rasen ist jetzt eine Straftat

Illegale Autorennen gelten nach der ├änderung ├╝brigens nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat. Wer solche Rennen also veranstaltet oder daran teilnimmt, muss mit einer Geldstra├če oder bis zu zwei Jahren Haft rechnen. Kommt gar ein Mensch bei einem solchen Raser-Event zu Schaden oder stirbt, ist eine Haftstra├če bis zu zehn Jahren m├Âglich.

Die Gesetzesversch├Ąrfung betrifft ├╝brigens auch r├╝cksichtslose Raser, abseits von einem Rennen.

Ô×Ę Mehr zum Thema: In M├╝nchen zeigen Autofahrer, wie man sich bei einem Unfall nicht verh├Ąlt

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