Harvey Weinstein: Ein drittes Kind sollte die Trennung verhindern

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Harvey Weinstein und seine Noch-Ehefrau Georgina Chapman bei den Golden Globes im Januar 2017

Die Liste der Opfer wird immer länger und der Sex-Skandal um Harvey Weinstein (65) zieht immer weitere Kreise und Konsequenzen. Die Möglichkeit, seine Taten wiedergutzumachen, dürfte dem Hollywood-Produzenten inzwischen ziemlich verbaut sein. Doch gleich nach Veröffentlichung des verhängnisvollen "New York Times"-Berichts am 5. Oktober soll er laut Informationen des Portals "Us Weekly" zumindest bei seiner Noch-Ehefrau Georgina Chapman (41) versucht haben, die Wogen zu glätten. Doch im Nachhinein mit wenig Erfolg, denn die Designerin trennte sich kurz darauf von dem Vater ihrer zwei Kinder.

Wie ein Insider nun berichtet, habe Weinstein direkt nach Veröffentlichung der Anschuldigungen in der Zeitung seine Frau aufgesucht, die gerade bei der Präsentation der Brautmodenkollektion ihres Labels Marchesa für den Herbst 2018 gewesen sei. "Er wollte mit ihr von Angesicht zu Angesicht sprechen", so die von "Us Weekly" zitierte Quelle. "Sie hatten ein vertrauliches Gespräch und sie sagte, sie würden das gemeinsam durchstehen."

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Ein drittes Kind sollte alles wieder gut machen

Demnach habe Chapman dem 65-jährigen Produzenten, der nun tief in der Kritik steht, wissen lassen, dass sie sich ein drittes Kind wünsche. Weinstein habe ihr daraufhin versprochen, dass das machbar sei. Die beiden sind bereits Eltern einer siebenjährigen Tochter und eines vierjährigen Sohnes. Doch offenbar konnte das Versprechen die Designerin schlussendlich doch nicht davon überzeugen, an der Seite ihres Ehemannes zu bleiben...

Dem Magazin "People" teilte Chapman am 10. Oktober schließlich in einem Statement mit, dass sie sich nach zehn Ehejahren von ihrem Mann trennen werde. "Mein Herz ist gebrochen. Für all die Frauen, die durch diese unverzeihlichen Taten schreckliche Schmerzen durchlitten haben. Ich habe mich dazu entschlossen, meinen Mann zu verlassen. Für meine kleinen Kinder zu sorgen, ist nun meine höchste Priorität und ich bitte die Medien daher um die Einhaltung meiner Privatsphäre", heißt es.

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