Denkt an dieses Foto, wenn ihr das nächste Mal bei eurer Friseurin sitzt

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  • Ein britischer Masseur postet schockierende Bilder von einer Kundin auf Facebook
  • Der Rücken der Friseurin ist mit zahlreichen, blutergussähnlichen Spuren versehen
  • Das Video oben zeigt, wie anstrengend Jobs für den Körper sein können

Wenn wir an Jobs denken, die körperlich anstrengend sind, denken wir vielleicht zunächst an Bauarbeiter oder Umzugshelfer. Doch die Bilder des britischen Masseurs Hitesh Patel zeigen, dass auch Menschen in vielen anderen Berufen leiden. Auch wenn ihre Arbeit scheinbar nicht körperlich anstrengend ist.

So fotografierte Patel eine Kundin, die als Friseurin arbeitet. Auf ihrem Rücken sind zahlreiche rote Striemen zu sehen.

“Die Spuren, die ihr sehen könnt, sind keine Blutergüsse und keine Prellung – es sind Zeichen für eine Kapillarblutung unter der Haut, die in ihren Muskeln aufgetreten sind. Das nennt man Petechie”, sagt der Masseur laut dem Online-Portal “Metro”.

Die unnatürliche Haltung richtet massiven Schaden an

Aber wie kann es dazu kommen? Petechien können ein Zeichen für eine starke Belastung zum Beispiel beim Sport sein. Oder eben auch im Job.

Die nach vorne gebeugte Haltung, zusammen mit dem unnatürlichen Winkel, in dem Friseure oft Bürste und Föhn über den Kopf des Kunden halten, führen ihm zufolge dazu, dass die Muskeln sich anders entwickeln. Sie drängen dann das Skelett in eine unnatürliche Position.

Wollen Betroffene sich danach in einer natürlichen Position hinsetzen, sei das einfach nicht mehr möglich.

“Das ist ein Zeichen dafür, was für ein Schaden angerichtet wurde”, sagt er.

Dieses Phänomen betrifft Menschen, die im Beruf lange Zeit in einer unnatürlichen Position arbeiten müssen, berichtet “Metro”. So auch Zahnärzt.

Yoga, Pilates und Massagen sollen helfen

Als Behandlung empfiehlt der Masseur eine traditionelle chinesische Massage. Dabei wird mit einem kantigen Gegenstand mehrmals über die Haut geschabt, um das Gewebe zu entspannen, die Muskeln zu dehnen und die Wirbelsäule neu auszurichten.

Auch Yoga, Pilates und regelmäßige Massagen können dabei helfen, die Beschwerden zu heilen und ihnen vorzubeugen.

Betroffene sollten auch zum Arzt, um andere Erkrankungen auszuschließen. Denn Petechien sind noch ein Symptom, ein Zeichen, das man sehen sollte.

Patel merkte deshalb zu seinen Bildern zurecht an: “Das nächste Mal, wenn ihr bei eurem Friseur seid, denkt an diese Bilder und daran, wie Menschen ihre Gesundheit opfern, nur damit eure Frisur gut aussieht.”

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(cho)

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