Union und FDP ziehen positives Zwischenfazit zu Jamaika-Gesprächen – doch jetzt wird es schwierig

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SCHWAMPEL
Union und FDP ziehen positives Zwischenfazit zu Jamaika-Gesprächen – doch jetzt wird es schwierig | dpa
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  • Die Jamaika-Gespräche zwischen Union und FDP haben am Mittwoch begonnen
  • Nach dem Treffen von Vertretern von Union und FDP ziehen Teilnehmer ein positives Fazit
  • Die Gespräche mit den Grünen werden schwieriger, befürchtet die CSU

Union und FDP gehen nach einer ersten Gesprächsrunde optimistisch in die Jamaika-Sondierungen. Das machten die Generalsekretäre von CDU, FDP und CSU, Peter Tauber, Nicola Beer und Andreas Scheuer, am Mittwoch nach der Unterredung in Berlin deutlich.

Tauber sprach von einem "ersten sehr konstruktiven, guten Austausch". "Nach diesem ersten Gespräch haben wir ein gutes Gefühl", sagte er. Am Nachmittag wollte die Union unter Führung von CDU-Chefin Angela Merkel und dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer mit den Unterhändlern der Grünen zusammenkommen.

Beer sagte, das Gespräch zwischen Union und FDP sei sachlich, lösungsorientiert, konstruktiv gewesen. Man habe aber auch gesehen, bei welchen Themen eine kreative Herangehensweise nötig sei.

Auch Scheuer sagte, das Treffen sei "vom gegenseitigen Verständnis und vom Miteinander" geprägt gewesen.

Scheuer: "Grüne werden ein größeres Werkstück"

Beide Seiten hätten "das Visier des Wahlkampfs aufgeklappt". Die folgenden Gespräche mit den Grünen seien voraussichtlich "ein größeres und härteres Werkstück". Wenn jeder die Realitäten im Land richtig einschätze, könne es aber schon in dieser Woche "einen großen Schritt nach vorne gehen".

Ob Angela Merkel sich deshalb schon farblich um die richtigen Signale bemüht?

RBB-Korrespondentin Angela Ulrich bemerkte, die Kanzlerin habe bei den Sondierungen mit der FDP ein grünes Oberteil getragen. Die Journalistin scherzte bei Twitter: "Ob sie sich für Grüne noch gelb anzieht?"

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