In München zeigen Autofahrer, wie man sich bei einem Unfall nicht verhält

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  • In Deutschland muss bei einem Unfall unbedingt eine Rettungsgasse gebildet werden
  • Autofahrer haben in München demonstriert, wie man sich bei einem Unfall nicht verhält
  • Im Video oben seht ihr, was die Autofahrer falsch gemacht haben

Bei Unfällen zählt jede Sekunde. Damit Rettungskräfte schnell zum Unfallort kommen können, ist eine Rettungsgasse unverzichtbar. Diese zu bilden ist in der Theorie ganz einfach. Die Fahrzeuge auf der linken Fahrbahn fahren nach links und alle anderen fahren nach rechts.

Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Autofahrer die Fahrbahn blockieren. Oder noch schlimmer: Sie hängen sich an die Einsatzfahrzeuge, um so schneller durch den Stau zu kommen und blockieren dann die nachfolgenden Rettungskräfte.

Der Rettungswagen schafft es in einer Minute nur 100 Meter weit

Ein Beispiel wie es nicht gemacht werden sollte, zeigt dieses Video aus München. Anfangs kommt der Rettungswagen noch recht zügig durch den Berufsverkehr. Dann muss er immer wieder stehen bleiben und darauf warten, dass die Rettungsgasse wieder frei wird. Hinter dem Rettungswagen schließt sich die Rettungsgasse, was möglichen folgenden Einsatzkräften wieder sehr viel Zeit kosten wird.

Und Zeit ist etwas, das viele Opfer von Unfällen nicht haben. In mehr als einer Minute hat der Rettungswagen gerade einmal 100 Meter zurückgelegt. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 6 km/h. Also, liebe Autofahrer: Bildet eine Rettungsgasse. Sie kann Leben retten!

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(nsc)

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