Unsere Gesellschaft ist grausam - dieses Video aus einer Burger-King-Filiale ist der Beweis

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  • Die Fast-Food-Kette Burger King will mit einem Werbespot ein Zeichen gegen Mobbing setzen
  • In dem Spot wird klar, wie grausam unsere Gesellschaft sein kann
  • Ausschnitte aus dem Spot seht ihr im Video oben

Die Organisation “No Bully” schätzt, dass weltweit 30 % aller Schüler gemobbt werden. In Deutschland werden jährlich 1,5 Millionen Kinder Opfer von Mobbing.

Deswegen will Burger King mit einem neuen Werbespot ein Zeichen gegen Mobbing setzen. Dazu wird in einem Restaurant ein Experiment durchgefĂĽhrt.

Ein Schüler wird von anderen Kindern fies gemobbt. Zeitgleich zerdrückt ein Mitarbeiter Burger und verkauft sie an Kunden. Seine Kreation nennt er "gemobbte Whopper". Ziel des Ganzen ist herauszufinden, über was sich die unbeteiligten Gäste mehr beschweren. Stört sie eher, dass ein Kind vor ihren Augen gemobbt wird oder dass sie einen zerquetschten Burger bekommen? Das Ergebnis ist ernüchternd und wirft kein gutes Licht auf unsere Gesellschaft.

Nur 12% aller Teilnehmer zeigten Zivilcourage

95% beschwerten sich, teils fassungslos und teils lautstark, über ihren kaputten Burger. Dem Schüler kamen nicht so viele Gäste zur Hilfe. Die Mehrzahl der Gäste saß nur daneben, während sie ihren Burger aßen. Nur 12% schritten ein, um dem Jungen zu helfen.

Die Botschaft des Werbespots ist einfach: “Jeder von uns kann etwas gegen Mobbing tun. Nämlich hinsehen, eingreifen, helfen. Schlicht: Rückgrat und Zivilcourage beweisen. Füreinander. Miteinander“, sagt Prof. Dr. Herbert Scheithauer, Professor an der Freien Universität Berlin und Vorsitzender des Fairplayer e.V.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

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