Ist das der sinnloseste Flughafen der Welt? Nur einmal pro Woche landet ein Jet

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  • Gerade ist nach fünf Jahren Bauzeit der umstrittene Flughafen auf der Vulkaninsel St. Helena im Südatlantik eröffnet worden
  • Für den Bau musste ein Berg abgetragen und ein Tal aufgefüllt werden
  • Warum der Flughafen dennoch geradezu sinnlos erscheint, seht ihr auch im Video oben

Die abgelegene Insel St. Helena, auf der einst Napoleon in Verbannung starb, ist jetzt per Flugzeug mit dem Rest der Welt verbunden. Die erste Linienmaschine mit 60 Passagieren landete am Samstag auf dem nagelneuen Flughafen der kleinen Vulkaninsel im Südatlantik.

Um den Flughafen hatte es wegen der hohen Baukosten von 318 Millionen Euro heftige Kontroversen gegeben. Um eine ebene Fläche für die Start- und Landebahn zu bekommen, musste ein ganzer Berggipfel abgetragen und ein Tal aufgefüllt werden.

Die Landebahn ist so kurz, dass bislang nur kleine Jets landen können

Außerdem musste die Landebahn, die ursprünglich 2000 Meter lang werden sollte, aus Kostengründen verkürzt werden. Damit können derzeit nur kleine Maschinen auf der Insel landen.

Ob der Ausbau des Flughafens sich lohnt, bleibt fraglich: Denn bisher gibt es nur einen sechsstündigen Linienflug pro Woche von Johannesburg zu der gerade einmal 122 Quadratkilometer großen Vulkaninsel.

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(ujo)

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