Es gibt eine asoziale neue Masche unter jungen Männern, die Frauen verletzen wird

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  • Mit "Pigging" gibt es eine neue Dating-Masche unter jungen Männern
  • Dabei werden absichtlich "hässliche" Frauen angeflirtet und anschließend abserviert
  • Die Britin Sophie Stevenson wurde Opfer eines besonders grausamen "Pigging"-Szenarios

Eine neue Dating-Masche übertrifft jedes Maß an Grausamkeit. Sie nennt sich “Pigging”.

Dabei flirten Männer absichtlich in ihren Augen hässliche oder übergewichtige Frauen an, um sie anschließend möglichst böse abzuservieren.

Das Ganze ist meist Teil einer Wette unter Freunden.

Alles begann als Sommerromanze

Die 24-jährige Sophie Stevenson wurde Opfer in einem besonders grausamen “Pigging”-Fall, wie sie in der Show “The Morning” des britischen Senders ITV berichtete.

Das Szenario begann demnach, als die Britin während ihres Urlaubs in Barcelona den Niederländer Jesse Mateman kennen lernte.

Die beiden verbrachten viel Zeit zusammen, schliefen miteinander. “Eine richtige Urlaubsromanze eben”, erzählt Stevenson dem Sender.

Auch nach dem Aufenthalt standen sie in regem Kontakt.

Mateman blockiert die 24-Jährige

Deshalb beschloss die 24-Jährige, Mateman in seiner Heimatstadt Amsterdam zu besuchen.

Die beiden tauschten Nachrichten aus, bis zu dem Zeitpunkt an dem die Britin an Bord des Flugzeugs ging.

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Doch als sie den Flughafen in Amsterdam erreichte, kam die böse Überraschung: Ihre Sommerromanze wartete dort nicht wie geplant, um sie abzuholen.

Jeder Versuch, ihn oder seine Freunde in den anschließenden Stunden zu erreichen, scheiterte. Mateman hatte bereits Stevensons Telefonnummer blockiert.

Stunden später kommt eine grausame Nachricht

Verzweifelt nahm die 24-Jährige einen Bus in ihr Hotel und buchte den ersten Flug zurück am folgenden Morgen.

Erst sechs Stunden später meldete Mateman sich mit einer grausamen Nachricht: “Du wurdest gepigged. Das war alles nur ein Scherz.” Dazu zwei Schweine-Emojis und lachende Smileys.

“Wie kannst du so grausam sein”, fragte Stevenson? Doch der Niederländer blockierte sie nur erneut.

Stevenson möchte andere Frauen vor der Masche warnen

Das Erlebnis habe sie tief verletzt, sagt die junge Britin. Am meisten mache sie wütend, dass Mateman sie nun als Lügnerin hinstelle. Er bestreitet öffentlich, dass es die Romanze überhaupt gegeben hat.

Indem sie mit der demütigenden Geschichte ins Fernsehen geht, möchte sie andere Frauen vor dieser Masche warnen und ihnen eine solche Erfahrung ersparen.

Stevenson ist erstaunt über das immense Feedback. "Ich bin dankbar für die aufbauenden Nachrichten", sagt sie. "Aber auch schockiert darüber, wie viele andere Frauen bereits Opfer dieser Masche geworden sind."

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(jds)

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