Vorsicht bei Mahn-Briefen: Betrüger ergaunern sich mit neuer Masche hohe Geldsummen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken
  • Eine angebliche Kündigungszentrale fordert hohe Geldsummen
  • Offenbar sind die Briefe so überzeugend, dass viele Menschen darauf hereinfallen
  • Wie die Betrüger genau vorgehen, erfahrt ihr im Video oben

Viele Haushalte bekommen derzeit Post von einer angeblichen Kündigungszentrale. In diesen Schreiben werden die Empfänger aufgefordert, sofort 657,79 Euro zu überweisen.

Laut "Focus Online" wird in dem Mahn-Brief behauptet, dass der Empfänger eine Mitgliedschaft bei einer Firma namens Art Energie GmbH abgeschlossen habe.

Für diese Mitgliedschaft sei insgesamt ein Betrag von 4195 Euro zu zahlen. Auch spart die Firma nicht mit Drohungen: Angeblich gebe es einen Vollstreckungsbescheid, die Kontopfändung stehe bevor.

"An das Geld kommt man nicht mehr ran"

Hinter diesen Schreiben stecken Betrüger. Allerdings sind die Briefe offenbar so überzeugend, dass viele Menschen darauf hereinfallen - ganz besonders Senioren.

Zehn bis 15 Prozent zahlen das Geld, schätzt Boris Wita, Jurist der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein: "Selten haben wir in der Verbraucherzentrale ein derart dreistes Betrugsschreiben gesehen,“ erklärte er gegenüber "Focus Online".

Auch wenn der Brief Angst mache, solle man ihn unbedingt ignorieren: "An das Geld kommt man sonst nicht mehr ran“

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(lm)

Korrektur anregen