Umfragekrise bei der Union: CDU und CSU fallen auf tiefsten Wert seit 6 Jahren

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  • CDU und CSU sinken nach der Bundestagswahl in den Umfragen
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Die Union fällt in der Wäh­ler­gunst auf den tiefs­ten Stand seit sechs Jah­ren. Im Sonn­tags­trend, den das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut Emnid wö­chent­lich für die "Bild am Sonntag" er­hebt, ver­lie­ren CDU/CSU einen Zäh­ler ge­gen­über der Vor­wo­che. Die Union kommt damit auf nur 31 Prozent - so niedrig, wie zuletzt vor sechs Jahren.

Die SPD kann vom Sinkflug der Union nicht profitieren. Auch sie gibt gegenüber der Vorwoche einen Zähler ab und erreicht einen Wert von 21 Pro­zent.

Die möglichen Koalitionspartner der Union, FDP und Grüne, können allerdings zulegen. Die FDP steigt auf elf Pro­zent (Plus eins), die Grü­nen auf zehn Pro­zent (Plus eins). Die Linke liegt wie in der Vor­wo­che bei 10 Pro­zent.

AfD bleibt bei zwölf Prozent

Auch die AfD kann ihr Ergebnis halten. Wie eine Woche zuvor kommen die Rechtspopulisten auf zwölf Prozent. Auf die sons­ti­gen Par­tei­en ent­fal­len er­neut 5 Pro­zent.

Für den Sonn­tags­trend hat das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut Emnid zwi­schen dem 5. und 11. Ok­to­ber 1960 re­prä­sen­ta­tiv aus­ge­wähl­te Per­so­nen be­fragt. Frage: "Wel­che Par­tei wür­den Sie wäh­len, wenn am nächs­ten Sonn­tag Bun­des­tags­wah­len wären?"

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(lm)

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